Hamas

    Baerbock fordert von Israel und Hamas sofort humanitäre Feuerpause

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Aussenministerin Annalena Baerbock setzt sich vor Ort für eine Feuerpause zwischen der Hamas und Israel ein. Zudem soll Israel humanitäre Hilfe erleichtern.

    baerbock
    Annalena Baerbock. - keystone

    Aussenministerin Annalena Baerbock hat im Gaza-Krieg von Israel und der islamistischen Hamas ein Einlenken in den Verhandlungen in Katar verlangt. «Nur eine sofortige humanitäre Feuerpause, die zu einem dauerhaften Waffenstillstand führt, hält die Hoffnung auf Frieden am Leben – für Palästinenserinnen und Palästinenser wie Israelis», sagte die Grünen-Politikerin am Sonntag. Am Montag und Dienstag finden neuerliche Krisengespräche statt. Es ist Baerbocks sechster Besuch in Israel seit dem blutigen Terrorüberfall der Hamas auf das Land am 7. Oktober.

    Das Sterben der Menschen in Gaza und das Leid der mehr als 100 noch immer von der Hamas gefangengehaltenen Geiseln seien miteinander verwoben, erinnerte Baerbock. «Das Leid muss für alle enden.»

    Die Verhandlungen in Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, müssten nun endlich zum Erfolg führen. Angesichts von Unstimmigkeiten zwischen Israel und den USA über die Vorgehensweise im Gaza-Krieg wollte eine israelische Delegation am Wochenende in Doha über eine befristete Waffenruhe und eine Geiselfreilassung verhandeln.

    Baerbock: «Endlich die Grenzübergänge für viel mehr Hilfe» öffnen

    Zugleich forderte die Bundesaussenministerin die israelische Regierung erneut auf, «endlich die Grenzübergänge für viel mehr Hilfe» zu öffnen. Luftabwürfe oder Seebrücken für Hilfsgüter seien keine nachhaltige Lösung.

    Sie betonte auch: «Wir stehen zu unserer Verantwortung für Israels Sicherheit.» Die Hamas müsse die Waffen niederlegen und dürfe nie mehr wieder den Terror des 7. Oktober über die Menschen in Israel bringen. «Aber rein militärisch lässt sich dieses Ziel nicht erreichen. Und das militärische Vorgehen hat seine Grenzen im humanitären Völkerrecht», mahnte Baerbock die israelische Regierung.

    Am Montag wollte Baerbock in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ihren Kollegen Samih Schukri treffen. Danach war der Weiterflug nach Israel geplant. Am Abend stand ein Besuch der palästinensischen Gebiete auf dem Programm. In Ramallah wollte Baerbock Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und Aussenminister Riad Malki treffen. Eine Unterredung mit ihrem israelischen Kollegen Israel Katz war am Dienstag vorgesehen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Annalena Baerbock Jerusalem
    18 Interaktionen
    Bei Israel-Besuch

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    315 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    Maienfeld GR
    Maienfeld GR
    Schnee
    5 Interaktionen
    Erster Schnee

    MEHR HAMAS

    Flagge
    Tel Aviv/Gaza
    hamas
    8 Interaktionen
    Bericht
    Chan Junis
    Gazastreife
    45 Interaktionen
    Tel Aviv/Gaza

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    2 Interaktionen
    Bülach
    Florentina Holzinger
    1 Interaktionen
    Berlin
    Amira Aly Babybauch
    10 Interaktionen
    An Babyparty
    Börse Dax
    Unsicherheit