Aktivisten: Mehr als 100 Tote bei Kämpfen im Nordwesten Syriens - 12.07.2019

    AFP
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    Libanon,

    Bei Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten binnen 24 Stunden mehr als 100 Kämpfer getötet worden.

    Rauch über bombardierter syrischer Ortschaft Hamamejat
    Rauch über bombardierter syrischer Ortschaft Hamamejat - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • UN-Generalsekretär Guterres verurteilt Angriffe auf medizinische Einrichtungen.

    Ausserdem seien mindestens acht Zivilisten getötet worden, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstagabend. Die meisten der Zivilisten seien bei Luftangriffen der syrischen Armee in der Provinz Idlib und bei Angriffen der verbündeten russischen Streitkräfte in der Nachbarprovinz Hama getötet worden.

    In Idlib und angrenzenden Gebieten gilt eigentlich seit vergangenem September eine Waffenruhe zwischen den von der Dschihadistenallianz Hajat Tahrir al-Scham dominierten Rebellen und den Regierungstruppen. Die Truppen von Machthaber Baschar al-Assad gehen jedoch seit Ende April mit Unterstützung der russischen Luftwaffe wieder verstärkt gegen die Aufständischen vor.

    UN-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte am Donnerstag Luftangriffe auf medizinische Einrichtungen in der Region. «Zivilisten und zivile Infrastruktur, einschliesslich medizinischer Einrichtungen, müssen geschützt werden», mahnte Guterres. Die Verantwortlichen für die Angriffe müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

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