Apple reagiert auf schwache Nachfrage des iPhone 18 Pro
Apple reduziert offenbar die Bauteilbestellungen für das iPhone 18 Pro um bis zu 20 Prozent. Hohe Preise gelten als möglicher Grund.

Apple passt offenbar seine Produktionsplanung für die neuen Premium-Smartphones an. Die Bauteilbestellungen für das iPhone 18 Pro sollen im Oktober um 15 bis 20 Prozent sinken.
Die Meldung geht auf einen Bericht von «Nikkei Asia» zurück, auf den sich auch die «Connect» bezieht. Demnach hat Apple mehrere Zulieferer angewiesen, ihre Bestellungen für Komponenten zurückzufahren.
Ein möglicher Grund sind die gestiegenen Kosten für Speicherchips. Deren Preise sollen gegenüber der vorherigen Generation um rund 400 Prozent gestiegen sein.
iPhone 18 Pro: Apple kämpft mit hohen Preisen und Nachfragerückgang
In Deutschland kostet das iPhone 18 Pro mit 256 Gigabyte Speicher zum Marktstart 1449 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis laut der «Giga» um 150 Euro über dem des Vorgängermodells zum Verkaufsstart.
Auch die «Connect» berichtet von höheren Preisen und geringerem Kaufinteresse. Laut Bericht lagen die Oktober-Bestellungen mindestens 15 Prozent unter Plan, während die Nachfrage schwächer als in den Vorjahren ausfiel.
Neben dem Preisniveau könnte Apples veränderter Veröffentlichungsplan eine Rolle spielen. Das reguläre iPhone 18 und die nächste Generation des iPhone Air sollen erst im Frühjahr 2027 erscheinen.
Apple beobachtet Nachfrage weiter
Damit kommen günstigere Alternativen innerhalb der neuen Modellgeneration später auf den Markt. Laut der «Giga» könnte dieser Zeitplan ebenfalls erklären, weshalb Apple bestimmte Bauteile erst gegen Jahresende stärker benötigt.
Ob Apple seine Bestellungen im November und in den darauffolgenden Monaten weiter reduziert, ist der «Connect» zufolge noch offen. Dem Bericht zufolge will das Unternehmen zunächst die weitere Nachfrageentwicklung beobachten.
Technisch schneidet das iPhone 18 Pro im Test gut ab. Die «Notebookcheck» vergibt 90 Prozent und hebt insbesondere die hohe Rechenleistung des A20 Pro und die Lautsprecherqualität hervor.
iPhone 18 Pro: Kritik an Kamera, Kühlung und Display
Der Test nennt jedoch auch Einschränkungen. Die Kühlung ist schwächer als beim Vorgänger, während die Kameras bei Details und wenig Licht Konkurrenzmodellen unterliegen.
Auch das Display weist einen Kritikpunkt auf: Bei geringer Helligkeit wurde im Test eine PWM-Frequenz von 60 Hertz gemessen. Die «Notebookcheck» warnt, dass eine derart niedrige Frequenz bei empfindlichen Personen Augenbeschwerden oder Kopfschmerzen begünstigen kann.

Wer auf sinkende Preise hofft, muss sich möglicherweise gedulden. Die weiterhin hohen Komponentenkosten könnten laut der «Giga» kurzfristige Preisnachlässe erschweren.















