Swiss hat derzeit keine Flüge nach China geplant

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    Zürich,

    Die Swiss will China nicht öfters anfliegen als bisher, obwohl dank der Lockerungen Passagiere nicht mehr in Quarantäne müssten.

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    Die Swiss-Flugzeuge werden nicht Richtung China abheben. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Swiss wird Passagiere nicht nach China fliegen, trotz erleichterter Einreise.
    • Die aktuelle Situation vor Ort wird als Grund genannt.

    Die Wiederaufnahme von Passagierflügen nach China ist weiterhin erstmal kein Thema für die Swiss. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte ein Sprecher gestern: «Aktuell und bis auf Weiteres fliegt die Swiss ab Zürich ausschliesslich reine Cargo-Verbindungen nach Schanghai und Peking.»

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    Güter vor dem Be- oder nach dem Entladen einer Swiss-Maschine. - Swiss World Cargo

    Der Sprecher fügte an, dass Passagierflüge langfristig durchführbar sein sollen für die Airline. Dies sei der Swiss wichtig. «Die Wiederaufnahme von Passagierflügen nach China sowie die dortige Situation werden fortlaufend bewertet; weiterführende Angaben können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht machen.»

    Swiss noch nicht mit Kurswechsel trotz weniger Beschränkungen

    Die chinesische Gesundheitskommission hatte am Vortag bekannt gegeben, dass die Gefahrenstufe des Coronavirus ab dem 8. Januar abgesenkt werde. Damit müssen Reisende nach ihrer Ankunft in China nicht mehr in Hotel-Quarantäne. Diese hatte zuletzt mindestens fünf Tage gedauert und wurde streng überwacht.

    Schrittweise sollen auch Chinesen wieder mehr internationale Reisen unternehmen dürfen. Allerdings verbreitet sich das Virus nach dem Ende der Null-Covid-Politik aktuell rasend schnell.

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    Die Swiss will weiterhin keine Passagierflüge nach China anbieten. - keystone

    Nach offiziell unbestätigten internen Schätzungen haben sich allein in den ersten drei Dezemberwochen 248 Millionen Menschen mit Corona infiziert. Das sind 18 Prozent der Bevölkerung. Spitäler sind überfüllt und viele Krematorien können die Leichen nicht mehr schnell genug einäschern.

    Dennoch prüft der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa nach Angaben einer Sprecherin vom Dienstag, wie der Flugplan zum chinesischen Festland angepasst werden könne. Der Lufthansa-Konzern fliegt mit drei Gesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian. Mit ihnen werden 18-mal in der Woche Zielen auf dem chinesischen Festland einschliesslich Hongkong angeflogen.

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