Weltwirtschaftsklima trübt sich im Sommer stark ein

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    Deutschland,

    Wegen des Handelsstreits zwischen China und den USA trübt sich das Weltwirtschaftsklima im Sommer ein. Das Niveau sei aber immer noch hoch.

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    Das WEF lockt viele internationale Prominenz in die Schweiz. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut Experten hat sich das momentane Weltwirtschaftsklima verschlechtert.
    • Ein Grund dafür sei der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China.

    Das Weltwirtschaftsklima hat sich einer Umfrage zufolge angesichts des eskalierenden Handelsstreits erneut verschlechtert. Das Barometer brach im dritten Quartal von 16,5 auf 2,9 Punkte ein, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner vierteljährlichen Befragung von 1200 Experten aus 120 Ländern mitteilte.

    Es liegt damit in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals 2017. «Die Weltkonjunktur fährt nur noch mit angezogener Handbremse», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Lage werde zwar deutlich schlechter bewertet, doch sei das Niveau weiter hoch. «Die Erwartungen fielen dagegen abermals sehr stark und liegen auf dem niedrigsten Wert seit Ende 2011.»

    Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich nahezu in allen Regionen. Sowohl die Beurteilung der Lage als auch die Erwartungen fielen deutlich in der Europäischen Union, den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern inklusive China sowie in Lateinamerika. In den USA wurden die Aussichten ebenfalls pessimistischer beurteilt, während sich die Lage-Einschätzung verbesserte.

    «Die Entwicklung des Welthandels ist gekennzeichnet durch den aktuellen Zollstreit, insbesondere für die USA und China geht inzwischen jeweils die Mehrheit der Experten von niedrigeren Exporten in den kommenden Monaten aus», so Fuest. Damit einhergehend sinke auch die erwartete weltweite Investitionstätigkeit beträchtlich. Die Befragten rechnen zudem mit einer Stagnation des privaten Konsums.

    Besonders die USA und China überziehen sich derzeit gegenseitig mit Strafzöllen. Der Konflikt zwischen den beiden weltgrössten Volkswirtschaften belastet die globale Konjunktur.

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