Weltsicherheitsrat trifft sich: Dutzende Tote bei Hilfsgüterankunft

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Weltsicherheitsrat der UN trifft sich noch am Donnerstag um 22.15 Uhr MEZ hinter verschlossenen Türen, um den Tod dutzender Menschen zu erörtern.

    ARCHIV - Leichen von Palästinensern, die bei der israelischen Bombardierung des Gazastreifens getötet wurden, liegen auf einer Strasse in Gaza-Stadt. Foto: Mohammed Hajjar/AP/dpa
    ARCHIV - Leichen von Palästinensern, die bei der israelischen Bombardierung des Gazastreifens getötet wurden, liegen auf einer Strasse in Gaza-Stadt. Foto: Mohammed Hajjar/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Mohammed Hajjar

    Der Tod Dutzender Menschen beschäftigt den Weltsicherheitsrat. Das mächtigste UN-Gremium sollte noch am Donnerstag (22.15 Uhr MEZ) hinter geschlossenen Türen zusammenkommen.

    Dem Hamas-kontrollierten Gesundheitsministerium im Gazastreifen zufolge sollen bei dem Vorfall mehr als hundert Menschen getötet und mehrere Hunderte verletzt worden sein.

    Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Die ägyptische Regierung warf Israel vor, das Feuer auf eine wartende Menge eröffnet zu haben. Auch Saudi-Arabien und Jordanien kritisierten Israel für den Vorfall.

    Kritik an Israels Vorgehen

    Die israelische Armee hatte mitgeteilt, zahlreiche Anwohner hätten sich um einfahrende Lastwagen mit Hilfsgütern gedrängt, um diese zu plündern.

    Dutzende wurden demnach etwa durch Rempeleien und Gedränge getötet und verletzt. Den Angaben zufolge wurden zudem auch Menschen von Lastwagen überfahren.

    Auch diese Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Mehrere israelische Medien hatten unter Berufung auf Armeekreise berichtet, ein Teil der Menge habe sich aus nicht genannter Ursache den israelischen Soldaten genähert, die die Einfuhr der Lkw koordinierten, und diese damit gefährdet.

    Als Folge hätten Soldaten das Feuer auf die Gruppe eröffnet.

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