Vulkan in Guatemala bricht erneut aus

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    Der Volcán de Fuego in Guatemala sorgt weiter für Gefahr. Nachdem ein erster Ausbruch schon über 70 Menschen das Leben kostete, spuckt der Berg nun wieder Lava.

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    Ob ein Vulkan explosiv ausbricht, entscheidet auch der Gehalt des im Magma gelösten Wassers. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem verheerenden Vulkanausbruch in Guatemala sind über 70 Menschen gestorben.
    • Jetzt ist der Volcán de Fuego (Feuervulkan) wieder ausgebrochen.
    • Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden evakuiert.

    Nach der heftigen Vulkaneruption mit Dutzenden Toten in Guatemala ist der Volcán de Fuego wieder ausgebrochen. Nach der erneuten Explosion am Dienstag wälzte sich Lava den Südhang des Berges hinab, wie der Katastrophenschutz des mittelamerikanischen Landes mitteilte.

    Zudem wurde ein dichter Rauch- und Aschevorhang erwartet. Der Lavastrom könne heisse Gase absondern, weshalb das Gebiet unbedingt gemieden werden sollte.

    Sechs Ortschaften im Gefahrengebiet wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes evakuiert. Ärzte, Helfer und Journalisten wurden aus der Region um den Feuervulkan in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr von Guatemala-Stadt auf Twitter mitteilte.

    200 Menschen werden vermisst

    Der Feuervulkan war zunächst am Sonntag ausgebrochen. Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 73. Fast 200 Menschen werden noch vermisst.

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