USA erhalten Wasserlieferungen: Mexiko reagiert auf Zoll-Drohungen

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Mexiko,

    Nach scharfen Zoll-Androhungen des US-Präsidenten sichert Mexiko den USA umgehende Wasserlieferungen aus dem Rio Grande zu.

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    Nach Zoll-Androhungen erhalten die USA die ihnen zustehende Wasserlieferung von Mexiko. - keystone

    Mexiko wird den USA umgehend Wasser aus dem Rio Grande bereitstellen, wie das mexikanische Aussenministerium am 29. April bekanntgab. Zusätzliche Lieferungen sind während der bevorstehenden Regenzeit geplant, um ausstehende Verpflichtungen zu erfüllen, wie «Reuters» berichtet.

    Die Ankündigung folgte auf Drohungen von Donald Trump. Dieser will Mexiko mit Zöllen belegen, falls es den Wasservertrag von 1944 weiter verletze.

    Aussenministerium der USA begrüsst Massnahmen

    Die Vereinbarung ermögliche texanischen Landwirten, dringend benötigtes Wasser zu erhalten, hiess es aus dem US-Aussenministerium, wie «SDA» schreibt. Beide Länder einigten sich auf einen langfristigen Plan zur Erfüllung des Abkommens.

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    Farmer in den USA sind dringend auf die ausstehenden Wassermengen angewiesen. (Symbolbild) - keystone

    Dieses regelt wechselseitige Lieferungen aus dem Rio Grande und Colorado River. Mexikos ausstehende Wasserschuld beläuft sich auf über 1,55 Milliarden Kubikmeter, wie die Grenz- und Wasserkommission angibt.

    Historischer Vertrag als Zankapfel

    Der Streit entzündete sich am 1944 geschlossenen Abkommen, das jährliche Wasserlieferungen zwischen beiden Ländern vorsieht. Trump beschuldigte Mexiko, texanischen Landwirten Wasser zu stehlen, und verwies auf die Schliessung einer Zuckerfabrik in Texas 2024, so «Stern».

    Mexiko begründete ausbleibende Lieferungen mit einer zwei Jahrzehnte andauernden Dürre im Rio-Grande-Becken. Diese hätte die Speicherdämme auf 21 Prozent ihrer Kapazität sinken lassen.

    Mexikos Präsidentin Sheinbaum stellt Lösungsplan vor

    Claudia Sheinbaum betonte, Mexiko halte sich an die verfügbaren Wassermengen und übermittelte den USA einen Vorschlag zur Schuldenbegleichung, so «N-TV». Der Plan sieht vor, die Lieferungen schrittweise anzupassen, ohne die Trinkwasserversorgung mexikanischer Grenzstädte zu gefährden.

    Ist die Stratgie der USA legitim, Zölle anzudrohen, um die noch ausstehende Wasserlieferung zu erhalten?

    Die USA blockierten im März eine Sonderlieferung nach Tijuana, bis Mexiko seine Verpflichtungen erfülle, wie «FAZ» meldet.

    Wirtschaftliche und politische Folgen

    Die Einigung entlastet die angespannten Beziehungen, die durch Trumps Migrations- und Drogenpolitik zusätzlich belastet waren. Experten sehen in der Lösung einen Präzedenzfall für künftige Ressourcenkonflikte in der Grenzregion.

    Die texanische Landwirtschaft lobte die schnelle Reaktion, warnte aber vor anhaltenden Dürrerisiken, wie «t-online» berichtet. Der neue Fünfjahreszyklus des Abkommens beginnt im Oktober 2025 mit einer Schuldenlast von 3,7 Milliarden Kubikmetern.

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    Kommentare

    User #5797 (nicht angemeldet)

    Das hat Herr Trump sehr gut gemacht. Gratuliere zu diesem Deal. Das ist können. Die Schweizer zahlen Milliarden an die EU ohne etwas dafür zu bekommen. Due EU erpresst die Schweiz, bzw. die Schweiz lässt sich erpressen. Intelligent ?

    User #6734 (nicht angemeldet)

    Verbrechen lohnt sich also doch! Erpressung, Bestechung, Nötigung. Korruption..., bei Trump funktioniert alles!

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