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    US-Regierung: Hoffnungen auf Geisel-Deal steigen und schwinden

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die US-Regierung rät zu Pragmatismus in Bezug auf eine mögliche Feuerpause zwischen Israel und der Hamas.

    John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats im Weissen Haus, spricht während einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
    John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats. (Archivbild) - sda - Keystone/AP/Andrew Harnik

    Die US-Regierung hat hinsichtlich der Hoffnungen auf eine schnelle Einigung Israels mit der islamistischen Hamas auf eine Feuerpause zu Pragmatismus geraten. «Ich würde nicht sagen, dass wir übermässig zuversichtlich sind (...) Ich würde sagen, dass wir in dieser Sache sehr pragmatisch sind», sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, am Dienstag.

    Es liege ein «wirklich guter Vorschlag» auf dem Tisch und die Hamas sollte ihn annehmen. Auf die Frage nach einer Frist sagte Kirby: «Zeit ist von entscheidender Bedeutung, ich kann hier aber keine Frist setzen.» Man dürfe sich der Sache nie zu sicher sein. «Die Hoffnungen steigen und schwinden, und (...) wir werden einfach weiter am Ball bleiben und sehen, ob wir es schaffen können.»

    Kirby betont gute Absichten Israels

    Kirby betonte, dass die Israelis «in guter Absicht» verhandelt hätten und eine sechswöchige Feuerpause auf dem Tisch liege. «Es kann also keinen Zweifel daran geben, dass es ihnen ernst ist mit dem Versuch, dieses Abkommen zustande zu bringen.» Auf Fragen nach einem möglichen Plan B, sollte der Geisel-Deal nicht zustande kommen ging Kirby nicht ein. Es müsse einfach klappen, sagte er.

    Auf Fragen zu der Ankündigung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, dass die geplante Offensive in Rafah mit oder ohne Geisel-Deal mit der Hamas stattfinden solle, reagierte Kirby schmallippig. Die Position der USA zu einer israelischen Bodenoffensive in Rafah im Süden des Gazastreifens habe sich nicht geändert. «Wir wollen keine grössere Bodenoperation in Rafah», betonte Kirby.

    Die Israelis würden die Position der USA kennen. In Kairo laufen gegenwärtig indirekte Verhandlungen über einen neuen Deal für eine Feuerpause im Gaza-Krieg und die Freilassung weiterer Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge. Es wurde damit gerechnet, dass Israel im Fall einer Einigung zunächst von einem Militäreinsatz in Rafah absehen würde.

    Kommentare

    User #2789 (nicht angemeldet)

    In Gaza demonstriert kein Mensch für Frieden. Die Hamas wird von der UNO unterstützt und versorgt. Nur die Bevölkerung muss weiter leiden um Israel beschuldigen zu können.

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