Gericht

    UN-Gericht: Israels Siedlungspolitik ist illegal

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    Niederlande,

    Das höchste UN-Gericht bezeichnet die israelische Besatzung palästinensischer Gebiete als unrechtmässig.

    Siedlergewalt
    Siedlergewalt gegen Palästinenser im Westjordanland. (Archivbild) - sda

    Die israelische Besatzung palästinensischer Gebiete ist nach Auffassung des höchsten UN-Gerichts unrechtmässig. Auch die israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten verstosse gegen internationales Recht. Israel mache sich faktisch der Annektierung schuldig, stellt der Internationale Gerichtshof in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest.

    Das Gutachten ist rechtlich zwar nicht bindend. Doch es wird erwartet, dass es den internationalen politischen Druck auf Israel weiter erhöhen wird. Der ist zuletzt wegen des Vorgehens Israels im Gazastreifen erheblich gestiegen.

    Konsequenzen der langjährigen Besatzungspolitik

    Die UN-Vollversammlung hatte das Gericht beauftragt zu klären, welche rechtlichen Folgen die fast seit 60 Jahren andauernde Besatzungspolitik Israels hat. Das war zwar lange vor Beginn des Gaza-Krieges. Doch auch westliche Kritiker Israels können sich nun gestärkt sehen, Israel zu einem Rückzug zu bewegen und der Gründung eines palästinensischen Staates zuzustimmen.

    Israel hatte das Westjordanland, den Gazastreifen und Ost-Jerusalem im Sechstagekrieg von 1967 besetzt. Die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete aber für einen eigenen Staat. 2005 hatte Israel Gaza wieder verlassen, aber kontrolliert weiter Grenzen zu Land, Wasser und in der Luft.

    Wiederholte Verstösse gegen internationales Recht

    Es ist das zweite Rechtsgutachten des Gerichtshofes zur Besatzungspolitik Israels. Vor 20 Jahren, im Juli 2004, hatten die Richter bereits erklärt, dass die von Israel im Westjordanland errichtete Mauer gegen internationales Recht verstosse und daher abgerissen werden müsse. Israel hielt sich aber nicht daran.

    Das heute vorgestellte Gutachten ist unabhängig von dem anderen Verfahren vor dem UN-Gericht. Südafrika hatte 2023 Israel vor den Gerichtshof gebracht und dem Land wegen der Angriffe auf den Gazastreifen Völkermord vorgehalten. Israel bestreitet diese Vorwürfe.

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    Kommentare

    User #4039 (nicht angemeldet)

    Die erzählen hier nur noch so komisches Zeugs, wie wenn ihnen jemand zu schwere Steinblöcke über ihre Rüben gezogen hätte.

    User #1234 (nicht angemeldet)

    Und wie bezeichnen sie die Geschehnisse von 7. Oktober 2023? Jean-Baptiste Emanuel Zorg

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