Tausende Menschen in Südkorea wegen Taifun evakuiert

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    Südkorea,

    Südkoreas elfter Wirbelsturm in diesem Jahr hat es in sich: Taifun «Hinnamnor» zwingt Tausende Menschen aus ihren Häusern.

    Trümmer liegen nach der Wucht des Taifuns Hinnamnor in einem Park im südkoreanischen Busan.
    Trümmer liegen nach der Wucht des Taifuns Hinnamnor in einem Park im südkoreanischen Busan. - Sohn Hyung-joo/Yonhap via AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tausende Menschen in Südkorea wurden wegen dem Taifun «Hinnamnor» evakuiert.
    • Mehr als 20'000 Menschen waren zeitweise ohne Strom, eine Person wird vermisst.

    Wegen des Taifuns «Hinnamnor» haben im Süden von Südkorea Tausende Menschen aus Sicherheitsgründen ihr Haus verlassen müssen. Knapp 3500 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, berichteten südkoreanische Sender unter Berufung auf Regierungsangaben. Etwa 15'000 Menschen in den von Erdrutschen und Überflutungen bedrohten Gebieten wurde zudem empfohlen, ihr Haus zu verlassen. Mehr als 20'000 Menschen waren zeitweise ohne Strom.

    Ein junger Mann in der südöstlichen Stadt Ulsan wurde den Berichten zufolge in der Nacht als vermisst gemeldet. Er sei offensichtlich in einen Fluss gestürzt. Der tropische Wirbelsturm erreichte am frühen Morgen die Südküste des Festlandes, bevor er nach etwa zweieinhalb Stunden in nordöstlicher Richtung wieder abzog, wie das Wetteramt mitteilte. Er sorgte für heftigen Wind und starke Regenfälle. Zahlreiche Strassen standen Fernsehberichten zufolge unter Wasser. Auf der südlichen Insel Jeju wurden mehrere Gebäude und andere Infrastruktur beschädigt.

    Die koreanische Halbinsel wird jeden Sommer und Frühherbst von zahlreichen Wirbelstürmen heimgesucht. «Hinnamnor» war der elfte Wirbelsturm in diesem Jahr. Auch in Nordkorea war eine Taifun-Warnung ausgegeben worden. Die staatlichen Medien dort berichteten, Machthaber Kim Jong Un habe am Sonntag und Montag eine Sitzung mit Beamten in Pjöngjang geleitet, um die Schutzmassnahmen zu überprüfen.

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