Sportler stirbt auf dem Weg zu extrem kaltem Ort in Sibirien
Es war ein gewagter Plan: Im Winter 900 Kilometer mit dem Fahrrad durch den kältesten Teil Sibiriens. Der polnische Extremsportler Adam Borejko hat es nicht geschafft.

Er wurde auf halber Strecke im Ort Chandyga tot in seinem Hotel aufgefunden, wie der russische Katastrophenschutz in der ostsibirischen Republik Sacha (Jakutien) mitteilte. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht.
Borejko war, wie aus seinem Blog auf Instagram hervorgeht, am 25. Januar in der Hauptstadt Jakutsk gestartet. Dort herrschen derzeit etwa 35 Grad Frost. Ziel des Polen war das Dorf Oimjakon, das als einer der kältesten dauerhaft bewohnten Orte der Erde gilt. Im Jahr 1933 wurden dort 67,8 Grad Frost gemessen. In den ersten Februartagen dieses Jahres war es in Oimjakon nachts minus 39 Grad kalt.
Die erbarmungslose Kälte im Osten Sibiriens zieht immer wieder Abenteurer an. Im Januar 2022 war in Oimjakon ein Marathon mit internationaler Beteiligung veranstaltet worden.










