Krieg

    Nahost-Krieg: Was bezweckt Trump mit seiner zweiwöchigen Bedenkzeit?

    Fabia Söllner
    Fabia Söllner

    USA,

    Was will Trump mit der zweiwöchigen Bedenkzeit? Die Welt blickt gespannt auf Washington. Droht eine US-Intervention im Iran-Israel-Krieg?

    trump
    Trump fordert eine Bedenkzeit. (Archivbild) - dpa

    US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, binnen zwei Wochen über eine mögliche US-Beteiligung am Krieg zwischen Israel und Iran zu entscheiden. Laut «Tagesschau» erklärte Trump, es gebe eine «erhebliche Chance auf Verhandlungen mit dem Iran».

    Seine Entscheidung wolle er deshalb erst nach Ablauf dieser Frist treffen.

    Regierungssprecherin Karoline Leavitt betonte, Trump strebe eine diplomatische Lösung an. Seine oberste Priorität sei jedoch, zu verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickle, wie «Die Zeit» berichtet.

    Experten vermuten, dass Trump mit der Bedenkzeit Raum für Verhandlungen schaffen will. Die USA haben laut «Tagesschau» in den letzten Tagen direkte Gespräche mit dem Iran geführt.

    Militärische Optionen und diplomatischer Spielraum

    Gleichzeitig verlegt Trump massive Truppen in die Region. Laut «Frankfurter Rundschau» fordert er die «uneingeschränkte Kapitulation» des Iran und droht mit gezielten Angriffen auf iranische Atomanlagen.

    Trump Canada G7 Summit
    Trump ist offen für Putin als Vermittler zwischen Iran und Israel. - keystone

    John Bolton, Trumps ehemaliger Sicherheitsberater, kritisiert die Frist. Er sieht darin ein Muster, dass Trump schwierige Entscheidungen gerne hinauszögert, wie «Tagesschau» berichtet.

    Bolton hätte sich eine direkte US-Beteiligung an israelischen Angriffen gewünscht.

    Andere Stimmen, wie die ehemalige US-Diplomatin Laura Holgat, hoffen auf eine Verhandlungslösung. Sie sieht in den zwei Wochen die Chance, einen Angriff zu verhindern und eine diplomatische Lösung zu suchen, so «Tagesschau».

    Verhandlungsfenster oder Drohkulisse?

    Trump selbst spricht von einer «substanziellen Chance für Verhandlungen» mit dem Iran, wie «Tagesspiegel» berichtet. Die zwei Wochen gelten als kritischer Zeitraum, um die Waffen zum Schweigen zu bringen.

    Denkst du, die Lage im Nahen Osten wird weiter eskalieren?

    Europäische Diplomaten versuchen, den Konflikt einzudämmen. Die US-Delegation blieb bei den Gesprächen in Genf jedoch zunächst aussen vor, wie «Tagesspiegel» berichtet.

    Ob Trump am Ende tatsächlich militärisch eingreift oder auf Diplomatie setzt, bleibt offen. Die Welt wartet gespannt auf die Entscheidung aus Washington.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1868 (nicht angemeldet)

    Alles überholt - wir wissen nun was die 2-wöchige Bedenkzeit ist- nichtsvon Wert.

    User #1050 (nicht angemeldet)

    Weshalb muss ich bei Trumps ausgestreckten Zeigefinger immer an meine grosse Astschere denken?

    Weiterlesen

    Nato
    12 Interaktionen
    5 Prozent
    Donald Trump Chamenei
    150 Interaktionen
    Mögliche Szenarien
    donald trump
    1 Interaktionen
    Fed-Chef

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Tampa
    Krawallnacht Zürich
    610 Interaktionen
    Illegale Party

    MEHR KRIEG

    Friedrich Merz
    67 Interaktionen
    Kiew
    12 Interaktionen
    Bern
    Euro Noten
    13 Interaktionen
    Im Euroraum
    Macron krieg
    20 Interaktionen
    Gerüchte

    MEHR AUS USA

    6 Interaktionen
    Washington
    Jeff Bezos KI
    24 Interaktionen
    Keine Doppelverdiener
    RJ Mitte
    Walter White Jr.
    selma blair
    1 Interaktionen
    New York