Mindestens 15 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Brasilien

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    Brasilien,

    Bei Erdrutschen und Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen sind in Brasilien mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen.

    Fortgespülte Autos in einem Vorort von Rio de Janeiro
    Fortgespülte Autos in einem Vorort von Rio de Janeiro - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tausende Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

    Im südöstlichen Bundesstaat São Paulo starben nach Behördenangaben vom Dienstag mindestens zehn Menschen, darunter ein Feuerwehrmann. Ein weiterer Mensch galt als vermisst. Im Bundesstaat Rio de Janeiro kamen mindestens fünf Menschen ums Leben.

    Im Bundesstaat Rio de Janeiro mussten nach Behördenangaben mehr als 5300 Menschen ihre Häuser verlassen. Autos wurden durch die plötzlich anschwellenden Wassermassen mitgerissen und zahlreiche Gebäude zerstört. Zahlreiche Strassen waren durch Erdrutsche unterbrochen.

    «Das Wasser war in meiner Küche, meinem Bad, den Zimmern, überall. Ich habe alles verloren», berichtete die 65-jährige Ivone Cardoso, während sie Wasser und Schlamm aus ihrem Haus in Realengo, einem Stadtviertel von Rio de Janeiro, schippte.

    Bürgermeister Marcelo Crivella wurde bei einem Besuch in dem Viertel von Anwohnern beschimpft. Während eines Interviews wurde er mit Schlamm beworfen, als er den Bewohnern vorwarf, selbst für die Überschwemmungen verantwortlich zu sein, weil sie Müll an den Flussufern entsorgt hätten.

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