Klimagipfel eröffnet – «Baku nicht ohne Ergebnis verlassen»

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    Aserbaidschan,

    Die UN-Weltklimakonferenz wird in Aserbaidschan abgehalten und konzentriert sich auf finanzielle Verpflichtungen.

    COP29 Climate Summit
    UN-Weltklimakonferenz in Aserbaidschan. (AP Photo/Peter Dejong) - keystone

    In Aserbaidschan hat die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen begonnen. UN-Klimachef Simon Stiell warnte zur Eröffnung: «Wir können Baku nicht ohne ein vernünftiges Ergebnis verlassen.» Im Fokus der zweiwöchigen Konferenz in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik stehen neue Finanzzusagen an arme Länder.

    Entwicklungsstaaten und Umweltorganisationen erwarten, dass die Industriestaaten jährlich mindestens eine Billion US-Dollar mobilisieren – zehnmal mehr als die aktuell zugesagten 100 Milliarden pro Jahr. «Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, dass Klimafinanzierung Almosen sind», sagte Stiell.

    «Ein ehrgeiziges neues Klimafinanzierungsziel liegt ganz im Eigeninteresse jeder Nation, auch der grössten und reichsten.» Knapp 200 Staaten beraten in Aserbaidschan über die Eindämmung der Erderhitzung und die Abfederung ihrer fatalen Folgen.

    Die Verhandlungen der Konferenz könnten sich manchmal weit weg anfühlen von konkreten Opfern der Klimakrise, sagte Stiell. «Aber wir wissen, dieser Prozess funktioniert. Ohne ihn würde die Menschheit auf fünf Grad Erderwärmung zusteuern.»

    Erderwärmung: Realität und Ziele

    Nach Berechnungen der Vereinten Nationen steuert die Welt derzeit stattdessen auf 2,6 bis 3,1 Grad Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu – was erhebliche Teile der Erde unbewohnbar machen würde. Vereinbartes Ziel ist es, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

    In diesem Jahr hat sich der Planet erstmals um mehr als 1,5 Grad aufgeheizt. Das 1,5-Grad-Ziel gilt aber noch nicht als verfehlt, denn dafür sind längerfristige Durchschnittswerte massgeblich.

    Zum Konferenzpräsidenten wurde der aserbaidschanische Umweltminister Mukhtar Babayev per Akklamation des Plenums gewählt. Die Personalie hatte für Irritationen gesorgt, weil er zuvor mehr als 20 Jahre für den staatlichen Ölkonzern Socar tätig war.

    Er versprach dem Plenum, ehrgeizige Beschlüsse anzustreben. Die jetzige Klimapolitik führe die Menschheit «in den Ruin». «Schon jetzt leiden Menschen im Schatten und sie sterben im Dunkeln».

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    Kommentare

    User #3355 (nicht angemeldet)

    Ohne die Erlaubnis des Volkes mittels einer Abstimmung geht kein Steuergeld für so einen Schmarren raus!

    User #2607 (nicht angemeldet)

    An der letzten internationalen „Umweltschutzkonferenz“ in Cali, Kolumbien, sollen 20‘000 Weltenretter angereist sein!

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