Israel übergibt Leichen von 15 Palästinensern

    Keystone-SDA
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    Israel übergibt 15 weitere palästinensische Leichen an den Gazastreifen, doch die Identifizierung gestaltet sich schwierig.

    Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK)
    Eine weitere Leiche wurde in Gaza an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben. (Archivbild) - keystone

    Israel hat im Rahmen der Gaza-Waffenruhe die Leichen von 15 weiteren Palästinensern in den Gazastreifen übermittelt. Die von der islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde teilte mit, die sterblichen Überreste seien mithilfe von Mitarbeitern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben worden. Damit seien seit Beginn der Waffenruhe vor einem Monat 315 palästinensische Leichname übermittelt worden.

    Weniger als ein Drittel davon seien aber bisher identifiziert worden. Auf die Übergabe von Leichen hatten sich Israel und die Hamas im Rahmen der Waffenruhevereinbarung im Oktober verständigt. Für jede israelische Geisel, deren sterbliche Überreste freigegeben werden, muss Israel laut der Vereinbarung die sterblichen Überreste 15 verstorbener Bewohner Gazas übergeben.

    Mysteriöse Todesumstände und zögerliche Übergaben

    Die genauen Todesumstände der Palästinenser sind nicht bekannt. Es wird vermutet, dass Israel ihre Leichen in einem Militärlager aufbewahrte. Die Terrororganisation Hamas hatte im Rahmen der Gaza-Waffenruhe bereits am 13. Oktober alle 20 noch lebenden Geiseln im Austausch für Hunderte palästinensische Häftlinge freigelassen. Die Übergabe der getöteten Geiseln verlief jedoch anders als vereinbart schleppend.

    Am Sonntag übergab die Hamas die Leiche eines israelischen Soldaten, der bereits im Jahre 2014 in den Gazastreifen verschleppt worden war. Damit befinden sich nach israelischen Angaben jetzt noch die Leichen von vier Geiseln im Gazastreifen. Sie waren beim Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verschleppt worden.

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