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    Israel greift nach Flughafen-Angriff im Jemen an

    DPA
    DPA, Dennis Kittler

    Israel,

    Nach dem Angriff der Huthi-Miliz auf den Flughafen von Tel Aviv hat Israel mit einem Gegenangriff auf Stellungen in Jemen reagiert.

    Jemen
    Bereits am Vortag waren bei israelischen Angriffen vier Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die israelische Armee hat Stellungen der Huthi-Miliz im Jemen angegriffen.
    • Damit reagierte das Militär auf einen Raketenangriff auf den Flughafen in Tel Aviv.

    Als Reaktion auf den Raketenangriff in der Nähe des Flughafens von Tel Aviv hat Israels Militär Stellungen der Huthi im Jemen angegriffen. Das teilte die israelische Armee mit.

    Die Nachrichtenseite «ynet» berichtete, der grossangelegte Angriff am Abend sei in Abstimmung mit den USA erfolgt. Augenzeugen in Badschil berichteten der dpa, heftige Explosionen hätten die Stadt erschüttert. Über der Fabrik seien Rauch und Flammen aufgestiegen. Krankenwagen seien in Richtung der Fabrik gerast und es werde vermutet, dass es dort Opfer gebe.

    Tel Aviv
    Mitarbeiter der Flughafensicherheit begutachten die Schäden, die eine aus dem Jemen abgefeuerte Rakete auf dem Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv verursacht hat. - epa

    Am Sonntag hatte die Huthi-Miliz erstmals mit einem Raketenangriff den Umkreis des Flughafens von Tel Aviv getroffen. Acht Menschen wurden dabei verletzt.

    Israel hatte als Reaktion mit einem harten Gegenschlag gedroht.

    Fluggesellschaften fliegen Tel Aviv nicht mehr an

    Die angegriffene Infrastruktur der Huthi stelle für die Gruppe eine wichtige Einnahmequelle dar, teilte Israels Armee mit. Der Hafen von Hudaida im Westen des Landes werde etwa für den Transport iranischer Waffen genutzt.

    Zudem sei eine Betonfabrik östlich der Stadt angegriffen worden, die die Miliz für den Bau militärischer Infrastruktur nutze.

    Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach Tel Aviv nach dem Angriff vom Sonntag vorerst ausgesetzt. Darunter befinden sich die Lufthansa und Swiss.

    Die Swiss fliegt den Flughafen Ben Gurion bis Sonntag nicht mehr an.

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    Kommentare

    User #3850 (nicht angemeldet)

    Warum greift Israel nicht Prinz Salman an?

    User #1199 (nicht angemeldet)

    Hoffe wir erleben das nicht mehr Rentner

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