Elefantenbulle «Bin Laden» wird nach tödlicher Trampeltour zwangsumgesiedelt

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    Indien,

    In Indien wird ein Elefantenbulle zwangsumgesiedelt, der bei einer 24-stündigen Trampeltour fünf Dorfbewohner getötet hat.

    Der betäubte Elefantenbulle «Bin Laden»
    Der betäubte Elefantenbulle «Bin Laden» - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dickhäuter hatte in Indien fünf Dorfbewohner getötet.

    Wie die Behörden am Montag mitteilten, gelang es Wildhütern, den Dickhäuter nach einer mehrtägigen Verfolgungsjagd im Bundesstaat Assam mit Pfeilschüssen zu betäuben. Der Elefant war im weiten Umkreis so gefürchtet, dass ihm in Erinnerung an den früheren Al-Kaida-Chef Osama bin Laden der Name «Bin Laden» verliehen wurde.

    Bei der Verfolgung «Bin Ladens» in einem Waldgebiet im Bezirk Goalpara wurden Drohnen und zahme Elefanten eingesetzt. Nachdem der Elefantenbulle betäubt werden konnte, werde es nun darum gehen, «ihn in einen Wald zu bringen, in dessen Nähe es keine menschlichen Behausungen gibt», sagte ein Behördenvertreter.

    In Indien wurden in den vergangenen fünf Jahren fast 2300 Menschen von Elefanten getötet. Umgekehrt wurden seit 2011 rund 700 Elefanten getötet. Das häufigere Zusammentreffen von Menschen und Dickhäutern hängt mit der fortschreitenden Entwaldung zusammen.

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