Ebola

    Ebola: 671 Verdachtsfälle und 160 Tote im Ostkongo

    Die Zahl der Ebola-Infektionen im Ostkongo steigt nach örtlichen Behördenangaben weiter rasch an. Mittlerweile gibt 671 Verdachtsfälle und 160 vermutete Todesfälle, wie das Gesundheitsministerium der Demokratischen Republik Kongo mitteilte. 64 Infektionen und 6 Todesfälle wurden dem Gesundheitsministerium zufolge im Labor bestätigt.

    ARCHIV - Helfer kommen in Schutzanzügen zu ihrer Schicht in einem Behandlungszentrum mit Ebola-Erkrankten in der Demokratischen Republik Kongo. Foto: Jerome Delay/AP/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Helfer kommen in Schutzanzügen zu ihrer Schicht in einem Behandlungszentrum mit Ebola-Erkrankten in der Demokratischen Republik Kongo. Foto: Jerome Delay/AP/dpa/Archivbild - Keystone/AP/Jerome Delay

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am Mittwoch noch von fast 600 Verdachtsfällen und mehr als 130 vermuteten Todesfällen gesprochen. Sie geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen deutlich höher liegt, weil nicht alle Krankheitsfälle gemeldet werden.

    Im Nachbarland Uganda teilte das Gesundheitsministerium mit, dass ausser den bislang bekannten zwei Fällen bei kongolesischen Staatsbürgern keine neuen Infektionen bekannt geworden seien. Einer der Patienten war gestorben. Die zweite Patientin sei am Mittwoch zum zweiten Mal negativ auf das Virus getestet worden und befinde sich weiter in Behandlung.

    Der Ebola-Ausbruch begann laut der afrikanischen Gesundheitsbehörde Africa CDC im Kongo in der nordöstlichen Provinz Ituri, die an Uganda und den Südsudan grenzt. Es handelt sich um den insgesamt 17. registrierten Ebola-Ausbruch im Kongo seit 1976. Der Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Typs des Ebolavirus, für die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzudämmen.

    Ebolafieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einer Ebola-Epidemie in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben.

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    Kommentare

    User #4858 (nicht angemeldet)

    Ihr Kommentar enthält Verschwörungstheorien zu Corona-Massnahmen und deren Wirksamkeit.

    User #4858 (nicht angemeldet)

    Fliegt sie doch mehr durch die Welt 🥳

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