China ermöglicht nun auch Gesichtserkennung bei Panda-Bären

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    China weitet seine Überwachung per Gesichtserkennung auf Panda-Bären aus: Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag meldete, soll eine neue App Wildhütern dabei helfen, einzelne Bären per automatischer Gesichtserkennung eindeutig zu identifizieren.

    Panda
    Der Panda im Zoo von Shenyang guckt in die Kamera. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Neue App soll Tierschützern bei Datensammlung helfen.

    Unterstützt wird die App von einer Datenbank, die 120.000 Bilder und 10.000 Videoaufnahmen von Riesenpandas gespeichert hat.

    «App und Datenbank werden uns helfen, präzisere Daten über Alter, Geburten, Tode, Geschlechterverhältnis und Ausbreitung wild lebender Pandas zu bekommen», sagte der Experte Chen Peng vom staatlichen Panda-Forschungszentrum Xinhu. Normalerweise sei es schwierig, die Tiere im Auge zu behalten, da sie sich oftmals tief in die Berge zurückziehen, fügte Chen hinzu.

    Riesenpandas zählen zu den bedrohten Tierarten und kommen in freier Wildbahn nur in China vor. 80 Prozent der rund 1800 Tiere leben in Sichuan, der Rest in den Provinzen Shaanxi und Gansu. Zuchterfolge in Gefangenschaft sind äusserst selten. Um den notorischen Sexmuffeln zu ermöglichen, sich ungestört zu vermehren, plant China die Einrichtung eines Schutzgebiets von der dreifachen Grösse des Yellowstone-Nationalparks in den USA.

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