Berichte: 30 Soldaten sterben bei Gefechten in Myanmar

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    Bei Gefechten zwischen Militär und Aufständischen sollen in Myanmar mindestens 30 Soldaten getötet worden sein. Die Junta schweigt zu den Berichten.

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    Myanmar wird seit 2021 vom Militär kontrolliert. (Archivbild) - keystone

    Bei Gefechten mit der Armee haben bewaffnete Gruppen im Süden Myanmars nach eigenen Angaben mindestens 30 Soldaten der Militär-Junta getötet. Kämpfer hätten am Freitag zunächst einen militärischen Kontrollpunkt im Distrikt Mawlamyine im Mon State angegriffen, berichteten örtliche Medien am Samstag. Dabei hätten sie auch Waffen und Munition erbeutet.

    Bei anschliessenden Gefechten seien auch mindestens zehn ihrer Kämpfer verletzt worden. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Militär äusserte sich dazu am Samstag nicht.

    Myanmar unter Militärkontrolle

    Seit einem Putsch am 1. Februar 2021 und der Entmachtung von De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi regiert das Militär im früheren Birma mit eiserner Faust. Die Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi (78) sitzt im Gefängnis und wurde wegen verschiedener angeblicher Vergehen zu insgesamt mehr als 30 Jahren Haft verurteilt.

    Widerstand unterdrückt die Junta mit Festnahmen und auch mit schweren Luftangriffen, bei denen oft Dutzende Zivilisten getötet werden. In vielen Landesteilen kämpfen aber bewaffnete Gruppen gegen die Armee, die dadurch zunehmend unter Druck gerät.

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