Drogen

    Weisses Haus: Fünf Mitarbeiter verlieren Job wegen Drogen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Trotz eines weniger restriktiven Umgangs mit Marihuana unter Joe Biden haben im Weissen Haus fünf Mitarbeiter ihren Job wegen früheren Drogenkonsums verloren.

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    Das Weisse Haus in Washington. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Andrew Harnik

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mehrere Mitarbeitende des Weissen Hauses wurden entlassen.
    • Als Grund wurde ein früherer Drogenkonsum gennant.

    Die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki, teilte am Freitag (Ortszeit) auf Twitter mit, es handele sich um «nur fünf Personen» von Hunderten, die eingestellt worden seien.

    Psaki verwies zugleich auf die unter Biden angepassten Regeln, wonach früherer Marihuanakonsum nicht mehr automatisch zum Ausschluss führe. Infolgedessen würde mehr Menschen im Weissen Haus arbeiten, denen das früher bei gleicher Drogenvorgeschichte verwehrt gewesen wäre.

    Marihuana-Konsum führt nicht automatisch zum Ausschluss

    Psaki verlinkte in ihren Tweets auf einen Bericht des Senders NBC von Ende vergangenen Monats, wonach die Biden-Regierung mit Blick auf den Freizeitgebrauch von Marihuana die Bestimmungen für Mitarbeiter gelockert habe.

    Der Sender hatte berichtet, der «begrenzte» Konsum der Droge in der Vergangenheit solle unter bestimmten Bedingungen nicht mehr dazu führen, dass sich potenzielle Mitarbeiter für Jobs im Weissen Haus automatisch disqualifizierten. Für manche Kandidaten würde das angesichts des Ausmasses ihres Konsums dennoch nicht infrage kommen. Die Neuregelung gelte zudem nicht für andere Drogen.

    Marihuana vielerorts legalisiert

    Eine ganze Reihe von US-Bundesstaaten hat Marihuana bereits legalisiert. Weitere Bundesstaaten planen die Entkriminalisierung. Auf Bundesebene ist Marihuana in den USA allerdings weiterhin illegal.

    Im Wahlkampf hatte ein Biden-Sprecher gesagt, der Demokrat befürworte die Entkriminalisierung von Marihuana und die automatische Löschung von Einträgen im Strafregister wegen des Besitzes der Droge. Die heutige Vizepräsidentin Kamala Harris unterstützte in ihrem früheren Amt als US-Senatorin ebenfalls die Legalisierung.

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