Flugzeugkollision vor Alaska: Vier Tote und zwei Vermisste

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    USA,

    Es sollte ein Höhepunkt ihrer Kreuzfahrt im Norden der USA werden - doch ein Rundflug über der malerischen Südküste Alaskas endet für mehrere Passagiere tragisch. Nach einem fatalen Zusammenstoss gibt es Tote und Vermisste.

    Rettungskräfte transportieren einen verletzten Passagier zu einem Krankenwagen in den Docks des George Inlet vor der Küste von Alaska. Foto: Dustin Safranek/Ketchikan Daily News
    Rettungskräfte transportieren einen verletzten Passagier zu einem Krankenwagen in den Docks des George Inlet vor der Küste von Alaska. Foto: Dustin Safranek/Ketchikan Daily News - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim Zusammenstoss zweier Wasserflugzeuge in der Luft vor der Südküste Alaskas sind vier Menschen ums Leben gekommen.

    Zwei Menschen werden noch vermisst, nach ihnen wurde weiter gesucht, wie ein Sprecher der US-Küstenwache sagte.

    Zehn Passagiere konnten demnach gerettet werden und wurden medizinisch versorgt. US-Medien berichteten von drei Schwerverletzten, deren Zustand ernst sei. Der Vorfall ereignete sich in einer Bucht nahe der Stadt Ketchikan.

    Bei den Insassen der einmotorigen Maschinen handelt es sich um Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes der amerikanischen Reederei «Princess Cruises». Sie hatten den Ausflug über die Seen- und Flusslandschaft an Alaskas Südspitze am Montag als Teil ihrer siebentägigen Schiffsreise gebucht.

    Die beiden Maschinen waren bei dem Rundflug über dem George Inlet, einer Bucht, kollidiert. In der abgelegenen Gegend, die auf dem Landweg schwer zu erreichen ist, waren mehrere kleine Boote und auch Hubschrauber im Einsatz, um Verletzte aus dem Wasser zu bergen und nach Vermissten zu suchen.

    Vier Touristen und ein Pilot sassen Medienberichten zufolge in einer Maschine vom Typ de Havilland Beaver, zehn Passagiere und ein Pilot in einem Flugzeug vom Typ de Havilland Otter.

    Der Reederei zufolge befand sich die «Royal Princess», eines der grössten Passagierschiffe, auf ihrer Jungfernfahrt. Das Schiff war demnach am 11. Mai in der kanadischen Stadt Vancouver aufgebrochen.

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