«Verurteilt ihn»: Schlussplädoyer der Anklage gegen R. Kelly

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly (54) hat die Staatsanwaltschaft die Jury mit deutlichen Worten zu einer Verurteilung des früheren Pop-Superstars aufgefordert. «Über Jahrzehnte hat der Angeklagte Frauen, Mädchen und Jungen für seine eigene sexuelle Befriedigung rekrutiert und gepflegt. Mit der Hilfe seiner engsten Vertrauten hat er diese Opfer langsam isoliert, Regeln aufgestellt und ihnen Strafen auferlegt», sagte Anwältin Elizabeth Geddes US-Medienberichten zufolge am Donnerstag vor Gericht in New York. «Jetzt ist es an der Zeit, dass der Angeklagte für seine Verbrechen bezahlt. Verurteilt ihn.»

    r. kelly
    R. Kelly stellt sich am Freitagabend in Chicago der Polizei. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Musiker sei selbst Opfer - von ausgedachten Geschichten und ausgeschmückten Erzählungen über Misshandlungen, sagte im Anschluss Kellys Anwalt Deveraux Cannick im Abschlussplädoyer der Verteidigung.

    Der unter anderem wegen sexueller Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung angeklagte Musiker hatte zuvor angekündigt, nicht selbst aussagen zu wollen.

    Im Anschluss an die Abschlussplädoyers muss die Jury über Schuld oder Unschuld von Kelly beraten - das könnte am Freitag beginnen. Bei einer Verurteilung droht Kelly, der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzt, eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Wil Strassenschild
    158 Interaktionen
    «Steuergelder»
    Der Bodensee
    325 Interaktionen
    Bodensee

    MEHR IN NEWS

    Zürich
    Zürich
    Luzerner Schwanenplatz
    4 Interaktionen
    Weniger Gäste
    Israel Krieg
    «Gewalt alltäglich»
    Zug Stadt
    15 Interaktionen
    Steuerparadies

    MEHR AUS USA

    Mia Goth
    8 Interaktionen
    Los Angeles
    Bloomington/Minneapolis
    Trump
    21 Interaktionen
    Empörung
    donald trump
    20 Interaktionen
    Pest-Verdacht in Russland