USA wollen Flüchtlingsobergrenze drastisch reduzieren

    Keystone-SDA
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    Die US-Regierung unter Donald Trump will die jährliche Flüchtlingsaufnahme drastisch auf 7500 Personen senken und weisse Südafrikaner bevorzugen.

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    Schon in seiner ersten Amtszeit senkte Trump die Flüchtlingsobergrenze auf 15'000. (Archivbild) - keystone

    Die Trump-Regierung in den USA will deutlich weniger Flüchtlinge aufnehmen und weisse Südafrikaner bevorzugen. Künftig sollen pro Jahr nur noch maximal 7500 Menschen aufgenommen werden dürfen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung in ihrer Heimat verfolgt werden – zuletzt waren es 125'000. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die im US-Handelsregister abrufbar ist.

    Die Priorisierung sogenannter Afrikaaner – das sind Nachfahren niederländischer Siedler – wurde damit begründet, dass diese angeblich Opfer rassistischer Diskriminierung seien. Bereits in seiner ersten Amtszeit hatte Trump die Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen schrittweise auf bis zu 15'000 abgesenkt.

    Vor seiner ersten Präsidentschaft lag die Grenze im Jahr 2016 noch bei 85'000 Flüchtlingen. Im vergangenen Haushaltsjahr sollten maximal 125'000 Personen aufgenommen werden. Der damalige demokratische Präsident Joe Biden hatte vor allem Menschen aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik diese Möglichkeit eingeräumt.

    Spannungen zwischen USA und Südafrika

    Im Mai hatte Trump den südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa bei einem Besuch im Weissen Haus regelrecht vorgeführt. Er überzog seinen Gast mit Vorwürfen, dass Südafrika einen «Genozid» an weissen Bauern begehe. Trump liess Videoaufnahmen zeigen, um seine Völkermord-Anschuldigungen zu untermauern.

    Die Beziehungen der beiden Länder waren zuletzt vor allem wegen Trumps «Genozid»-Vorwürfen gegen Südafrika sehr angespannt. Der US-Präsident beklagt eine Diskriminierung weisser Minderheiten in Südafrika, insbesondere der sogenannten Afrikaaner. Sie führten in Südafrika bis Anfang der 1990er-Jahre das rassistische Apartheid-Regime an, das die schwarze Bevölkerungsmehrheit diskriminierte.

    Fachleute widersprechen Trumps Darstellung eines angeblichen Völkermords. Damit greift er eine in rechtsextremen Kreisen verbreitete Verschwörungstheorie vom sogenannten «weissen Genozid» auf. Auch Südafrika weist den Vorwurf zurück.

    Kommentare

    User #1733 (nicht angemeldet)

    Super Idee! Hoffentlich nicht nur leere Worte! Sollte bei uns auch sein! Er ist Super!

    User #5923 (nicht angemeldet)

    Und Beat will darum die Dauergästezahlen ver4fachen 👏 😂

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