US-Kampfjets fangen nahe Alaska zwei russische Bomber ab

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    US-Kampfjets haben nahe des Bundesstaates Alaska zwei russische Bomber abgefangen.

    Norad
    Ein auf Twitter veröffentlichts Bild zeigt einen russischen Bomber TU-95 (links), wie er von einem amerikanischen F-22 eskortiert wird. (Archivbild) - Twitter / @NORADCommand

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zwei Kampfjets vom Typ F-16 haben zwei russische Bomber abgefangen.
    • Die Flugzeuge hätten sich zu dem Zeitpunkt im internationalen Luftraum befunden.
    • Das russische Vorgehen werde weder als «Bedrohung» noch als «provokativ» eingeschätzt.

    Die Bomber vom Typ Tu-95 seien am Montag in die sogenannte Luftverteidigungsidentifikationszone (Air Defense Identification Zone) von Alaska geflogen, erklärte das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad heute Dienstag. Daraufhin hätten zwei Kampfjets vom Typ F-16 die beiden Bomber abgefangen.

    Die russischen Flugzeuge hätten sich zu dem Zeitpunkt im internationalen Luftraum befunden und seien nicht in den Luftraum der USA oder Kanadas eingedrungen, hob Norad hervor. Das russische Vorgehen werde weder als «Bedrohung» noch als «provokativ» eingeschätzt.

    Eine Luftverteidigungsidentifikationszone ist ein erweitertes Gebiet über den Luftraum eines Landes hinaus, in dem Flugbewegungen beobachtet werden, um im Falle eines möglichen Angriffs mehr Zeit zum Reagieren zu haben.

    Das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando erklärte, es würden «routinemässig» ausländische Flugzeuge in diesem Gebiet beobachtet und «wenn nötig» heraus eskortiert. Dass russische Flugzeuge in der Region abgefangen werden, kommt relativ häufig vor.

    Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind derzeit wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine extrem angespannt. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt die Möglichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen ins Spiel gebracht.

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