Trump will «patriotische» Werbung jetzt doch selbst zahlen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Nach Vorwürfen der Finanzierung von Wahlwerbung mit Steuergeldern will US-Präsident Donald Trump die Kosten der umstrittenen Video-Botschaften nun doch selbst tragen.

    Donald Trump Wahlkampf
    Donald Trump hat den Wahlkampf für die Midterms begonnen. - Keystone

    Zwar betrachte er die Clips als «positive Werbung für unsere Grossartige U.S.A.», und eigentlich sei es «Standard», dafür auch US-Gelder auszugeben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Doch er habe entschieden, die «patriotische Werbung» selbst und mit dem Geld, das er für die «Make America Great Again»-Bewegung gesammelt habe, zu bezahlen.

    Wenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA hatten mehrere Videos für Aufsehen gesorgt, in denen vor allem antikommunistische Botschaften inszeniert wurden – und Trump selbst als starker Mann im Kampf gegen radikale linke Kräfte. Die Spots wurden auch auf mehreren TV-Kanälen ausgestrahlt, US-Medien zufolge auch während der Übertragung von Football-Spielen der Profiliga NFL.

    Die Videos, die laut Einblendung von der Regierung finanziert wurden, hatten selbst Politiker aus den Reihen von Trumps Republikanern kritisiert. Denn für Wahlwerbung dürfen in den USA keine Steuergelder verwendet werden. Das Weisse Haus hatte dem Vorwurf widersprochen und laut dem Sender CNN die Videos als «Kampagnen zur Aufklärung der Öffentlichkeit» bezeichnet.

    Die auf die Überwachung politischer Werbung spezialisierte Firma AdImpact schätzte für CNN, dass bis Montag mindestens 10,1 Millionen US-Dollar an Steuergeldern für die Ausstrahlung der Spots ausgegeben wurden.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Rheinpegel Heizöl Kosten
    251 Interaktionen
    Teures Öl
    sdf
    Sitzt auf Pfahl fest

    MEHR IN NEWS

    MEHR AUS USA

    paramount
    Los Angeles
    Google
    Markdown
    Masern
    15 Interaktionen
    Wegen Masernfällen
    Tesla
    Wachstum