Trump plant grösstes Abschiebeprogramm

    Keystone-SDA
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    Donald Trump kündigt an, in seiner zweiten Amtszeit das grösste Abschiebeprogramm der amerikanischen Geschichte zu starten.

    Donald Trump
    Kanzler Nehammer lud Trump zu einem Besuch in Österreich ein und bot das Land erneut als Ort für Friedensverhandlungen an. (Archivbild) - Evan Vucci/AP/dpa

    Der designierte US-Präsident Donald Trump will für Massenabschiebungen illegal eingereister Migranten auch das Militär einsetzen. In einer Reaktion auf einen entsprechenden Beitrag eines rechtsgerichteten Aktivisten auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social schrieb der Republikaner: «Wahr!!!» Der Aktivist hatte berichtet, Trumps Regierung wolle den Notstand ausrufen und dann das Militär einsetzen.

    Trump will Massenabschiebungen in seiner zweiten Amtszeit zu einer Priorität machen. «Am ersten Tag werde ich das grösste Abschiebeprogramm in der amerikanischen Geschichte starten», sagte er wenige Tage vor der US-Wahl. Die USA seien ein «besetztes Land», warnte er.

    Mögliche Hindernisse für Trumps Pläne

    Beginnen will Trump demnach mit illegal eingewanderten Straftätern. Die Behauptung, dass die USA von kriminellen Migranten überrannt würden, war ein zentraler Punkt seines Wahlkampfs. Gerichte könnten Trumps Pläne für Massenabschiebungen aber eventuell durchkreuzen oder verzögern.

    Zudem bräuchte er für grössere und teurere Vorhaben vermutlich die Zustimmung des US-Kongresses. Dort haben Trumps Republikaner absehbar in beiden Kammern eine knappe Mehrheit. Trump (78) soll am 20. Januar für seine zweite Amtszeit als Präsident vereidigt werden.

    Kommentare

    User #3896 (nicht angemeldet)

    Die Preise für Lebensmittel werden durch die Decke knallen. Hol schon mal die chinesische Bibel, Donny

    User #5948 (nicht angemeldet)

    Wir brauchen auch einen Trump.

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