Trump legt Berufung gegen Schweigegeld-Verurteilung ein

    Keystone-SDA
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    USA,

    Wegen der Verschleierung einer Schweigegeldzahlung wurde Trump für schuldig befunden, aber nicht bestraft. Gegen die Verurteilung geht er nun vor.

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    Donald Trump war in der Schweigegeld-Affäre für schuldig befunden worden. Dagegen wehrt er sich nun. - keystone

    Der US-Präsident und verurteilte Straftäter Donald Trump wehrt sich gegen seinen Schuldspruch wegen der Verschleierung von Schweigegeld an eine Pornodarstellerin. Die Anwälte des 78-Jährigen reichten vor Gericht in New York ein entsprechendes Dokument für eine Berufung ein. Das Schreiben liegt der Deutschen Presse Agentur vor.

    Vor seiner Amtseinführung hatte Richter Juan Merchan das Urteil gegen Trump im Schweigegeld-Prozess aufrechterhalten – verhängte wegen der besonderen Umstände kurz vor Amtsantritt keine Strafe. Trump hatte umgehend angekündigt, gegen den Schuldspruch mit allen Mitteln vorgehen zu wollen.

    Es war das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten, dass ein ehemaliger Präsident wegen einer Straftat verurteilt wurde. In dem Prozess ging es um die illegale Verschleierung von 130'000 US-Dollar Schweigegeld, die Trump an die Pornodarstellerin Stormy Daniels zahlen liess – nach Überzeugung des Gerichts mit dem Ziel, sich Vorteile im Wahlkampf 2016 zu verschaffen. Geschworene in New York befanden Trump Ende Mai 2024 in 34 Anklagepunkten für schuldig.

    Kommentare

    User #6063 (nicht angemeldet)

    Habe keine Ahnung von US Recht, aber eine Berufung im Februar, nachdem das Urteil im Mai des Vorjahres gefällt wurde erscheint mir zweifelhaft. Gibt es so absurd lange Fristen? Darüber hinaus dachte ich das Jury Urteile in den USA nicht angefochten werden können, sondern lediglich ein daraus resultierendes Strafmaß? Aber was weiß ich schon von US Recht ...

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