Trump: Carter starb glücklich, weil Biden schlechter war

    DPA
    DPA

    USA,

    «Nutzlos», «unfähig»: Trump attackiert wieder einmal die Regierung seines Vorgängers Biden. Dafür nutzt er sogar einen Vergleich mit einem kürzlich verstorbenen Ex-Präsidenten.

    An der Trauerfeier für Carter nahmen sowohl Biden als auch Trump teil. (Archivbild)
    An der Trauerfeier für Carter nahmen sowohl Biden als auch Trump teil. (Archivbild) - Ben Curtis/AP/dpa

    US-Präsident Donald Trump hat die frühere Regierung seines demokratischen Vorgängers Joe Biden erneut mit drastischen Worten attackiert. «Sie waren nutzlos. Sie waren unfähig», sagte der Republikaner bei einem Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im Weissen Haus. Die Biden-Regierung sei die «schlechteste in der Geschichte der USA» gewesen – sogar «schlimmer als die von Jimmy Carter», so Trump. «Jimmy Carter starb als glücklicher Mann. Wissen Sie, warum? Weil er nicht der schlechteste Präsident war. Das war Joe Biden.»

    Carter starb im Dezember im Alter von 100 Jahren

    In diesem Zusammenhang wiederholte Trump auch seine vielfach widerlegte Behauptung, bei der Präsidentschaftswahl 2020, die er gegen Biden verloren hatte, sei es zu Betrug gekommen – eine Erzählung, die mit zur gewaltsamen Erstürmung des Kapitols durch radikalisierte Trump-Anhänger am 6. Januar 2021 beigetragen hatte. «Das Einzige, was die letzte Regierung gut konnte, war, bei Wahlen zu betrügen. Das ist so ziemlich alles, was sie konnten», sagte Trump nun erneut.

    Carter war im vergangenen Dezember im Alter von 100 Jahren gestorben. Der Demokrat hatte von 1977 bis 1981 die Präsidentschaft inne. Nach seinem Tod ordnete der damalige Präsident Biden eine 30-tägige Trauerperiode an. Infolgedessen wehten die US-Flaggen an öffentlichen Gebäuden während Trumps zweiter Amtseinführung im Januar auf halbmast – was bei Trump auf deutlichen Ärger stiess.

    Trotz seiner Kritik würdigte er zwar den verstorbenen Carter, besuchte dessen aufgebahrten Sarg im Kapitol und nahm – wie auch Biden – an der staatlichen Trauerfeier teil. Als eine seiner ersten Amtshandlungen nach der Vereidigung verfügte er dann aber, dass Flaggen bei Präsidentenwechseln künftig stets auf voller Höhe zu hissen seien.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1090 (nicht angemeldet)

    Ihr habt alle so recht, den Trump vier Jahre ertragen zu müssen ist schauderhaft. Er kann nicht einsehen das Herr Biden vor 4 Jahren besser war als er und es ist sehr traurig das Kamala Harris nicht gewonnen hat. Es ist schlimm sich jeden und jeden Tag Trumps Eskapaden ansehen zu müssen und anhören zu müssen. Der ist mehr als nur geschmacklos.

    User #4670 (nicht angemeldet)

    Trump erwähnt nicht, dass Jimmy Carter noch eindringlich erklärte, dass er die Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris wähle. Er hat betont wie wichtig diese Wahl sei und aufgerufen zur Urne zu gehn.

    Weiterlesen

    Donald Trump Diktator
    90 Interaktionen
    Tut, was er will

    MEHR IN NEWS

    mont blanc
    Frankreich
    angriffe
    Saudi-Arabien

    MEHR AUS USA

    Mars-Rover
    1 Interaktionen
    Washington
    new york
    4 Interaktionen
    New York
    Katie Zacharia
    15 Interaktionen
    Patzer
    trump
    263 Interaktionen
    Nach Todesfall