Las Vegas: Todesschütze war ein gescheiterter Professor (†67)

    An einer Universität in Las Vegas ist es zu einer Schiesserei gekommen. Ein mutmasslicher Täter wurde tot aufgefunden. Nun werden Details bekannt.

    Las Vegas
    Einsatzkräfte reagieren auf die Berichte über Schüsse an der Universität in Las Vegas. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • An einer Uni in Las Vegas ist es zu einer Schiesserei gekommen.
    • Laut der Polizei hat es drei Todesopfer gegeben.
    • Der mutmassliche Täter ist ebenfalls ums Leben gekommen.

    An der University of Nevada in Las Vegas ist es zu einem Schusswaffenvorfall gekommen. Mehrere US-Medien berichten, dass zuerst die Campus-Polizei wegen Schüssen im Einsatz war. Studenten erhielten die Notfallmitteilung, dass es Schüsse gegeben habe, sie sollten sich evakuieren. Viele verbarrikadierten sich daraufhin in Hörsälen oder Studentenwohnheimen.

    Die Polizei von Las Vegas bestätigte kurz darauf den Einsatz auf X, vormals Twitter. Sie sprach von mehreren Opfern. Später in der Nacht präzisierte sie dann: Drei Personen wurden vom Angreifer getötet, eine weitere befindet sich in kritischem Zustand im Spital.

    Professor (†67) läuft nach zurückgewiesener Bewerbung Amok

    Inzwischen sind erste Details über den Schützen bekannt. Es handle sich um einen 67-jährigen College-Professor, berichtet CNN. Er wurde bei dem Angriff nach einem Schusswechsel mit der Polizei getötet.

    Offenbar habe der Professor sich kürzlich für eine Stelle an der Universität beworben, diese aber nicht bekommen. Zudem soll er Verbindungen zu einer Person haben, die auf dem Campus arbeite, berichtet «8 News Now».

    Die Polizei betont, dass keine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Zwischenzeitlich wurden Starts am Flughafen von Las Vegas, der in der Nähe der Uni liegt, untersagt.

    Las Vegas
    Polizisten in der Nähe der Universität in Las Vegas. - keystone

    In den USA gehören Amokläufe und tödliche Schiessereien auf traurige Weise zum Alltag. Schusswaffen sind dort leicht erhältlich und massenhaft im Umlauf. Forderungen nach schärferen Waffengesetzen laufen regelmässig ins Leere.

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