Online-Votum bei Demokraten beendet - Harris vor Nominierung

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    USA,

    Parteitagsdelegierte der Demokraten aus allen Bundesstaaten haben online ihre Stimme abgegeben – doch das finale Ergebnis zur Nominierung von Kamala Harris steht noch aus.

    Kamala Harris spricht in der Statuary Hall des US-Kapitols anlässlich des Jahrestags der Erstürmung des US-Kapitols. (Archivbild). Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
    Kamala Harris spricht in der Statuary Hall des US-Kapitols anlässlich des Jahrestags der Erstürmung des US-Kapitols. (Archivbild). Foto: Andrew Harnik/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Online-Votum der Demokraten ist vorbei - ein Ergebnis steht aber noch aus.
    • Die Nominierung der amtierenden Vizepräsidentin Harris gilt jedoch als Formalie.

    Die Online-Abstimmung zur Nominierung von Kamala Harris als US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten ist zwar beendet, das Ergebnis aber bislang nicht veröffentlicht. Auch Stunden nach dem offiziellen Abschluss des parteiinternen Votums lag noch kein finales Resultat vor.

    Die Nominierung der amtierenden Vizepräsidentin Harris als Kandidatin für die Wahl im November gilt als Formalie: Sie war bei der digitalen Abstimmung die einzige Anwärterin. Die Schwelle für die notwendige Mehrheit der etwa 4000 Delegiertenstimmen überschritt Harris bereits am Freitag.

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    Eigentlich hätte die Kandidatenkür erst beim Parteitag der Demokraten in Chicago vom 19. bis 22. August stattfinden sollen. Sie wurde jedoch wegen Fristen für den Druck von Wahlzetteln in bestimmten Bundesstaaten vorgezogen.

    Über eine Online-Plattform konnten die Parteitagsdelegierten aus allen Bundesstaaten seit Donnerstag ihre Stimme abgeben. Die Abstimmung lief bis Montagabend (18.00 Uhr Ortszeit; Mitternacht deutscher Zeit).

    Kamala Harris vs Donald Trump

    Harris hatte bereits lange vor dem Ende des Votums die notwendige Mehrheit sicher und wird damit im Rennen um den Einzug ins Weisse Haus gegen den republikanischen Ex-Präsidenten Donald Trump antreten.

    Die 59-Jährige war in einer dramatischen Wende als Frontfrau der Demokraten auserkoren worden, nachdem US-Präsident Joe Biden sich auf massiven Druck hin aus dem Wahlkampf zurückgezogen hatte.

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    Schon bei der Verkündung seines Ausstiegs schlug er seine Vizepräsidentin als Ersatzkandidatin vor. Die Partei versammelte sich innerhalb weniger Tage hinter Harris, die sich seither in den Umfragen besser schlägt als Biden zuvor.

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    Kommentare

    User #1579 (nicht angemeldet)

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