New Yorks Bürgermeister Mamdani will Antisemitismus bekämpfen

    Keystone-SDA
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    Mamdani kontert Netanjahus Vorwürfe: New Yorks Bürgermeister legt eine Strategie gegen Antisemitismus vor. Jüdische Organisationen reagieren gemischt.

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    Zohran Mamdani ist der Bürgermeister von New York. - keystone

    New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat die Antisemitismus-Vorwürfe des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu mit der Präsentation einer Strategie zur Bekämpfung von Judenfeindlichkeit gekontert.

    Unter anderem solle mehr Geld zum Schutz jüdischer Institutionen, zur Prävention von Antisemitismus und zur Unterstützung jüdischer Traditionen und Festlichkeiten bereitgestellt werden, heisst es in dem rund 35 Seiten langen Papier. Auf den Nahost-Konflikt geht die Strategie nicht ein.

    Netanjahu hatte Mamdani vor wenigen Tagen bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen als «antisemitischen Bürgermeister von New York» bezeichnet. Er monierte, Mamdani werfe Israel wiederholt fälschlicherweise einen Völkermord vor.

    Die Reaktionen jüdischer Organisationen auf Mamdanis Strategie waren gemischt. Während einige zumindest manche Teile begrüssten, kritisierten andere, sie reiche nicht aus.

    Mamdani ist der erste muslimische Bürgermeister der Millionenmetropole New York und gehört zu den schärfsten Kritikern Netanjahus in den USA. Er bezeichnet den israelischen Regierungschef als Kriegsverbrecher und wirft Israel einen Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen vor.

    Vertreter vor allem konservativer Teile der grossen jüdischen Gemeinde New Yorks haben Mamdanis scharfe Kritik an der israelischen Regierung immer wieder offen abgelehnt. Proisraelische Gruppen haben ihm immer wieder Einseitigkeit und Antisemitismus vorgeworfen.

    Kommentare

    User #1262 (nicht angemeldet)

    Ich glaube, in der jüdische Gemeinde bestehen nach seinem Wahlkampf berechtigte Zweifel.

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