Neuer Verleumdungsprozess gegen Trump im Januar 2024

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    USA,

    Donald Trump muss wegen sexuellen Missbrauchs eine Entschädigung in Millionenhöhe zahlen und reagiert bei CNN mit Beleidigungen. Es folgt eine Verleumdungsklage. Trump muss vor Gericht – schon wieder.

    Ex-Präsident Donald Trump muss sich in den USA in gleich mehreren Prozessen vor Gericht verantworten.
    Ex-Präsident Donald Trump muss sich in den USA in gleich mehreren Prozessen vor Gericht verantworten. - Andrew Harnik/AP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll sich nur wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten auch im Zusammenhang mit einer erneuten Verleumdungsklage der US-Autorin E. Jean Carroll vor Gericht verantworten.

    Der Beginn des Prozesses wurde von einem Bundesrichter in New York vorläufig auf den 15. Januar 2024 festgelegt, wie aus einer gestern veröffentlichten Verfügung hervorgeht.

    Kurz nach der Verurteilung Trumps zu einer Entschädigung in Millionenhöhe wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung im Mai hatte die Schriftstellerin Carroll bekanntgemacht, erneut gerichtlich gegen Ex-Präsidenten vorzugehen. Grund dafür seien Beleidigungen, die Trump am Tag nach dem Urteil im Sender CNN gegen Carroll ausgesprochen habe, hiess es.

    Angriff in einem Nobelkaufhaus

    Eine New Yorker Geschworenenjury hatte es am 9. Mai als erwiesen angesehen, dass Trump Carroll 1996 in einem New Yorker Nobelkaufhaus angegriffen und sexuell missbraucht hatte. Die Jury ordnete auch wegen Verleumdung an, dass Trump (77) insgesamt fünf Millionen Dollar (rund 4,56 Millionen Euro) an die heute 79-Jährige zahlen muss. Trump legte Berufung gegen das Urteil ein.

    Am Tag nach dem Urteil leugnete Trump bei CNN erneut Carrolls Darstellung des Vorfalls und warf der Autorin vor, es handle sich um eine «erfundene Geschichte». Trump behauptete zudem, er habe Carroll niemals getroffen und nannte sie eine «Verrückte».

    Wird Donald Trump 2024 wieder zum US-Präsidenten gewählt?

    Auch in mehreren anderen Fällen muss sich Trump, der sich für die bei den Präsidentschaftswahlen 2024 um die Kandidatur der Republikaner bewirbt, mit Gerichten auseinandersetzen.

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