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    Grenell: Washington darf nicht Hauptstadt der Welt sein

    Keystone-SDA
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    USA,

    Richard Grenell, ehemaliger US-Botschafter in Deutschland, fordert eine Amerika-zuerst-Politik. Er lobt Bidens Aussenpolitik.

    Grenell
    Richard Grenell, der ehemalige US-Botschafter in Deutschland. - keysotne

    Der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, pocht auf eine Aussenpolitik, die Amerikas Interessen an erste Stelle setzt. «Wir haben uns in die Angelegenheiten anderer Länder eingemischt und Verträge unterzeichnet, die nur anderen Nationen zugutekamen. Wir haben zu viele Jahre lang die Prioritäten Amerikas ignoriert», sagte Grenell beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee.

    «Das ist passiert, als Washington aufhörte, die Hauptstadt der Vereinigten Staaten zu sein und anfing, die Hauptstadt der Welt zu sein.»

    Lob für Trumps Aussenpolitik

    Grenell pries die Aussenpolitik des früheren US-Präsidenten Donald Trump: «Unter Präsident Trump stellen wir die amerikanischen Interessen an erster Stelle», rief Grenell und bekam Applaus vom Publikum. Der Grund, warum die «Welt in Flammen» stehe, sei, dass Präsident Joe Biden schwach sei.

    Grenell wurde 2018 vom damaligen US-Präsidenten Trump als Botschafter nach Deutschland geschickt und hat sich damals im politischen Berlin kaum Freunde gemacht.

    Mittlerweile wird er als Kandidat für den Posten des US-Aussenministers gehandelt, sollte der Republikaner Trump die Präsidentenwahl im November gewinnen. Er tritt nach jetzigem Stand gegen den demokratischen Amtsinhaber Biden an.

    Kommentare

    User #3741 (nicht angemeldet)

    Amerika First war schon immer Staatsdoktrin der USA. Nur Trumps Art dies zu kommunizieren war halt ziemlich peinlich. Daher zitiere ich mal Henry K.: „Die USA haben keine Freunde, die USA haben Interessen.“

    User #3741 (nicht angemeldet)

    Amerika First war schon immer Staatsdoktrin der USA. Nur hat's Trumps Art dies zu kommunizieren war halt ziemlich peinlich. Dahet zitiere ich mal Henry K.: „Die USA haben keine Freunde, die USA haben Interessen.“

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