Death Valley Wanderung endet für 71-jährigen US-Amerikaner tödlich

    Tim Camp
    Tim Camp

    USA,

    Das Death Valley ist für seine beeindruckende Natur, aber auch für die Hitze bekannt. Ein 71-Jähriger kam mit dieser auf seiner Wanderung nicht zurecht.

    death valley wanderung
    Diese Aussicht wollte der 71-Jährige unbedingt gesehen haben. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein 71-Jähriger ist auf einer Wanderung im Death Valley (USA) gestorben.
    • Dem Wanderer soll die extreme Hitze zum Verhängnis geworden sein.
    • Laut seiner Frau habe der Mann schon lange von einer Wanderung in diesem Tal geträumt.

    Ein 71-jähriger US-Amerikaner ist auf einer Wanderung im Death Valley (USA) ums LEben gekommen. Der Mann soll dort stundenlang unterwegs gewesen und schliesslich aufgrund der Hitze zusammengebrochen sein.

    Die extremen Bedingungen rund um die Hitze habe der Körper des Wanderers nicht mehr verkraftet. Im Death Valley werden derzeit Temperaturen um die 50 Grad gemessen. Er ist bereits der zweite Wanderer, der diesen Monat im Death Valley ums Leben gekommen ist.

    Kurz vor seinem Tod gibt er der «Los Angeles Times» vor Ort noch ein Interview. Auf die Frage, warum er unter solchen Bedingungen wandern ginge, erwidert der 71-Jährige lediglich: «Warum nicht?». Wenig später bricht der Mann vor einer Toilette zusammen – herbeigerufene Ranger können ihn nicht mehr retten.

    «Erreicht, was er tun wollte»

    Wie die Zeitung berichtet, sei der Mann unglaublich naturbegeistert gewesen. Daher habe er jede Möglichkeit genutzt, um rauszugehen. Seine Ehefrau Rima Evans Curry sagte gegenüber der «Los Angeles Times»: «Er hatte etwas erreicht, was er tun wollte.»

    «Er wollte ins Death Valley gehen. Er wollte eine Wanderung machen», erklärte die Frau weiter.

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