Chefwechsel bei Büro-Chatdienst Slack

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    Fast 50 Prozent an Wert hat die Slack-Aktie dieses Jahr eingebüsst. Ein neues Gesicht in der Chefetage soll für frischen Wind sorgen.

    Der Bürokommunikationsdienst Slack bekommt eine neue Vorstandsspitze.
    Der Bürokommunikationsdienst Slack bekommt eine neue Vorstandsspitze. - Kiichiro Sato/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Bürokommunikationsdienst Slack bekommt eine neue Vorstandsspitze.

    Firmengründer Stewart Butterfield räumt im Januar seinen Posten, wie der Mutterkonzern Salesforce gestern bestätigte.

    Zur Nachfolgerin wurde Lidiane Jones befördert, die bereits eine ranghohe Management-Position innehat. «Ich bin stolz, zu Slacks neuer Vorstandschefin ernannt worden zu sein», verkündete Jones bei Twitter. Slacks Mission bleibe es, das Arbeitsleben «simpler, angenehmer und produktiver» zu machen.

    Bei Anlegern kam Butterfields Rücktritt jedoch nicht gut an, sie liessen die Aktien von Salesforce am Montag um über sieben Prozent sinken. Der SAP-Rivale hatte vergangene Woche bereits den Abgang von Co-Konzernchef Bret Taylor angekündigt, was an der Börse ebenfalls für Missmut sorgte.

    In diesem Jahr ist die Aktie um fast 50 Prozent eingebrochen. Künftig liegt die Konzernführung nur noch in den Händen von Mitgründer Marc Benioff als alleinigem Vorstands- und Verwaltungsratschef.

    Salesforce hatte Slack 2021 für rund 28 Milliarden Dollar gekauft.

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