Am Dienstag beraten Biden und Putin online über Ukraine-Krieg

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    Wladimir Wladimirowitsch Putin und Joe Biden werden morgen Dienstag per Videokonferenz über die Spannungen im Ukraine-Krieg beraten.

    Wladimir Putin Ukraine Krieg
    Für den Krieg, den Wladimir Putin führt, will Ekat nicht verantwortlich gemacht werden. Sie ist für Frieden auf der Welt. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Biden und Putin tauschen sich morgen online über die Lage im Ukraine-Konflikt aus.
    • US-Präsident Biden hat Massnahmen angekündigt.

    US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Wladimirowitsch Putin werden Dienstag per Videogipfel über die verschärften Spannungen im Ukraine-Krieg beraten. Der US-Präsident kündigt Massnahmen zum Schutz vor russischer Invasion an.

    Das Gespräch werde so lange dauern wie von den Präsidenten gewünscht, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Samstag. Das Weisse Haus bestätigte die Angaben. Washington wirft Moskau vor, eine Militärinvasion in der Ukraine vorzubereiten, was die russische Regierung bestreitet.

    Biden werde bei dem Gespräch «die Besorgnis der USA wegen der russischen Militäraktivitäten an der Grenze zur Ukraine unterstreichen. Und die Unterstützung der Vereinigten Staaten für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine bekräftigen», erklärte Regierungssprecherin Jen Psaki.

    ukraine-krieg
    Ukrainische Soldaten im umkämpften Gebiet im Osten während des Ukraine-Kriegs. (Archivbild) - dpa

    Spannungen haben sich verschärft

    Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Ukraine-Krieg hatten sich zuletzt deutlich verschärft. Angesichts russischer Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine gibt es Befürchtungen, Moskau könnte das Nachbarland angreifen. Die Regierung in Kiew warnte am Freitag vor einem russischen Grossangriff Ende Januar.

    Diese Befürchtungen erhielten durch einen Bericht der «Washington Post» neue Nahrung. Demnach sehen Moskaus Pläne unter anderem «umfangreiche Bewegungen von hundert Bataillonen taktischer Verbände mit schätzungsweise 175.000 Mann, zusammen mit Panzern, Artillerie und Ausrüstung» vor.

    Moskau bestreitet die Vorwürfe

    Moskau dementiert jegliche Angriffspläne. Im Gegenzug wirft der Kreml der Ukraine vor, sich vom Westen militärisch ausrüsten zu lassen. Und prangert Nato-Militärmanöver nahe der russischen Grenzen an. Wladimir Wladimirowitsch Putin warnte den Westen und die Ukraine davor, die «roten Linien» des Kremls zu überschreiten.

    Biden antwortete am Freitag im Weissen Haus auf die Frage von Reportern zu den Warnungen Putins: «Ich werde die rote Linie von niemandem akzeptieren.» Zugleich kündigte der US-Präsident an, dass er mit einer Reihe von «Initiativen» eine russische Invasion der Ukraine verhindern wolle.

    US-Massnahmen sollen Wladimir Wladimirowitsch Putin abhalten

    Die Massnahmen würden es Putin «sehr schwierig machen, voranzuschreiten und das zu tun, was Leute befürchten, was er tun könnte». Das sagte Biden. Nähere Angaben zu diesen Massnahmen machte er jedoch nicht.

    US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ergänze am Samstag, Washington nehme die Lage sehr ernst. «Sie sind schon einmal einmarschiert». Dies sagte Austin offenbar mit Blick auf die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014.

    Wladimir Wladimirowitsch Putin
    Der russische Präsident Wladimir Putin besucht anlässlich des fünften Jahrestages der Krim-Annexion die Halbinsel. Hier zu Besuch im Kraftwerk «Balaklawskaja». Foto: Kreml/dpa - dpa-infocom GmbH

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