An diesen zehn Bahnhöfen gibt es am häufigsten Verspätungen

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    Zürich,

    Schweizer Züge bleiben international sehr pünktlich – eine neue Auswertung zeigt, an welchen Bahnhöfen Verspätungen am häufigsten auftreten.

    Schweizer Züge
    Nicht überall fahren Schweizer Züge gleich pünktlich ein. Vor allem an Grenzbahnhöfen steigt das Verspätungsrisiko. - Stutz AG

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweizer Züge sind international sehr pünktlich.
    • An manchen Grenzbahnhöfen kommt es aber häufiger zu Verzögerungen.
    • In St. Margrethen kommen über 40 Prozent der Züge verspätet an.

    Wer kennt es nicht: Man steht am Perron bereit, der Kaffee dampft, der Blick wandert erwartungsvoll zur Anzeigetafel. Und dann dieses Wort, das kurz den Puls steigen lässt: «Verspätung».

    Zum Glück passiert das hierzulande selten. Doch ganz frei von unpünktlichen Zügen ist auch das Schweizer Schienennetz nicht, wie eine neue Auswertung des Tech-Startups Chuuchuu zeigt.

    Die Service-Plattform hat Bahndaten aus sieben europäischen Ländern analysiert. Und den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 30. November 2025 ausgewertet.

    Findst du, dass die Schweizer Züge insgesamt pünktlich genug sind?

    Anders als viele Studien konzentriert sich die Analyse nicht nur auf Strecken, sondern auch auf Bahnhöfe: Wo ist das Risiko besonders gross, dass ein Zug verspätet ankommt?

    Grenzbahnhöfe mit tieferer Pünktlichkeit

    Das Fazit schmeichelt der Schweiz – mit kleinen Ausnahmen. Auffällig ist, dass mehrere der weniger pünktlichen Bahnhöfe unmittelbar an der Landesgrenze liegen.

    Schlusslicht ist St. Margrethen: Dort treffen über 40 Prozent der Züge verspätet ein, im Schnitt rund sieben Minuten zu spät. Auf Platz zwei folgt Schaffhausen mit knapp 25 Prozent unpünktlichen Ankünften, dahinter Buchs SG mit rund 15 Prozent.

    Der internationale Vergleich relativiert diese Zahlen. Während in der Schweiz bereits Werte von über zehn Prozent Unpünktlichkeit auffallen, kämpfen Nachbarländer mit ganz anderen Dimensionen.

    Bahnhof SBB
    Die Züge in der Schweiz fahren im internationalen Vergleich überwiegend sehr pünktlich. - keystone

    In Deutschland etwa führt Paderborn zwischen Dortmund und Hannover das Negativranking an: Fast 80 Prozent der Züge erreichen den Bahnhof verspätet, Die durchschnittliche Verzögerung beträgt rund eine Viertelstunde.

    In Österreich bildet Thörl-Maglern in Kärnten das Schlusslicht mit über 40 Prozent verspäteten Zügen.

    Bemerkenswert: In der Schweiz erreichen ab Rang sechs alle Bahnhöfe eine Pünktlichkeit von über 90 Prozent erreichen. In Österreich liegen vergleichbare Plätze nur bei etwa 70 Prozent.

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    Schweizer Spitzenreiter ist Delémont: Mit 99,8 Prozent pünktlichen Zügen ist der Jurabogen-Bahnhof der Klassenprimus.

    An diesen zehn Schweizer Bahnhöfen ist das Verspätungsrisiko am grössten:

    1. St. Margrethen, 59,8 Prozent Pünktlichkeit.

    2. Schaffhausen, 76,3 Prozent Pünktlichkeit.

    3. Buchs SG, 84,6 Prozent Pünktlichkeit.

    4. Vallorbe, 89,1 Prozent Pünktlichkeit.

    5. Basel SBB, 89,6 Prozent Pünktlichkeit.

    6. St. Gallen, 92 Prozent Pünktlichkeit.

    7. Zürich HB, 94 Prozent Pünktlichkeit.

    8. Winterthur, 94,1 Prozent Pünktlichkeit.

    9. Liestal, 94,6 Prozent Pünktlichkeit.

    10. Zürich-Flughafen, 94,8 Prozent Pünktlichkeit.

    Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

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    Kommentare

    User #3441 (nicht angemeldet)

    Pünktliche Züge sind der eindrückliche Beweis, dass wir Schweizer alles viel besser können, als unsere europäischen Nachbarn, ganz besonders besser als die Deutchland Deutschen, das ist sonnenklar. Allerdings lassen wir dabei ausser Acht, dass diese Länder eine viel grössere Fläche als die Schweiz einnehmen und über ein weitaus komplexeres Eisenbahnnetz verfügen, wo sich Verspätungen quer durchs Land fortpflanzen und nur schwer zu handeln sind.

    User #3853 (nicht angemeldet)

    Im Vergleich zu den Zügen in Japan sind die Züge in der Schweiz meiner Meinung nach deutlich unpünktlicher. Ich fahre jede Woche mit dem Zug, und obwohl ich genügend Umsteigezeit habe, verpasse ich etwa einmal von zehn Mal die Anschlusszüge. Bei der Hälfte dieser Fälle muss ich sogar laufen, um den Anschluss zu schaffen. So eine Verspätungsquote ist in Japan undenkbar.

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