Stahl, Speed & Stars: Autos, die Filmgeschichte schrieben
Legendäre Filmikonen auf vier Rädern faszinieren uns seit Jahrzehnten. Entdecken Sie die unglaublichen Hintergründe der weltbekannten PS-Giganten aus Hollywood.

Jeder kennt den Moment, wenn der Motor eines Traumautos auf der Leinwand laut aufheult. Oft stehlen die Boliden den menschlichen Schauspielern durch ihr Design die Show.
Hinter den Kulissen verbergen sich dabei häufig technische Herausforderungen und kuriose Zufälle. Diese Fahrzeuge prägten ganze Generationen von Autoliebhabern nachhaltig.
Der DeLorean DMC-12 aus «Zurück in die Zukunft»
Der DeLorean DMC-12 ist das wohl bekannteste Zeitreise-Fahrzeug der Weltgeschichte. Ursprünglich floppte das Modell wegen seiner schwachen Motorleistung kläglich auf dem Markt.

Die Macher des Films wählten das Auto wegen seines futuristischen Aussehens. Die Karosserie aus unlackiertem Edelstahl erinnerte das Publikum damals an ein Raumschiff.
Flügeltüren sorgten beim Ein- und Aussteigen für den ultimativen Wow-Effekt in Hollywood. Heute erzielen gut erhaltene Exemplare bei Sammlern weltweit absolute Rekordpreise.
Der Aston Martin DB5 von James Bond
James Bond machte den Aston Martin DB5 zur grössten britischen Autoikone überhaupt. Sein Sechszylinder-Reihenmotor leistete stolze 282 PS für rasante Verfolgungsjagden im Film.

Techniker rüsteten den Wagen für 007 mit einem Schleudersitz und Maschinengewehren aus. Die Produzenten mussten den Hersteller damals mühsam von einer Zusammenarbeit überzeugen.
Mittlerweile gehört das Modell fest zur Identität des berühmtesten Geheimagenten der Welt. Ein originaler Bond-Wagen wechselte kürzlich für mehrere Millionen Franken den Besitzer.
Der Ford Mustang GT aus «Bullitt»
Steve McQueen lieferte im Ford Mustang GT die legendärste Verfolgungsjagd der Geschichte. Der bullige V8-Motor grollte unverwechselbar durch die steilen Strassen von San Francisco.

Für die Dreharbeiten verstärkten die Mechaniker gezielt die Aufhängung der genutzten Fahrzeuge. Nur so überstanden die Boliden die harten Sprünge über die Hügelkuppen.
Jahrzehntelang galt eines der Originalautos aus dem Film als spurlos verschollen. Die Wiederentdeckung in einer alten Garage sorgte in der Fachwelt für Aufsehen.
Herbie – Der VW Käfer mit Herz
Ein kleiner VW Käfer bewies, dass auch Kompaktwagen zu grossen Stars werden können. Die Produktion wählte die Nummer 53 für den weissen Rennwagen mit Eigenleben.

Unter der Haube verbargen die Techniker oft stärkere Motoren von Porsche für Stunts. Das sympathische Design des Boxermotors passte perfekt zum Charakter des kleinen Helden.
Über zwanzig verschiedene Käfer kamen bei den Dreharbeiten der Filmreihe zum Einsatz. Herbie löste einen weltweiten Boom für den kugeligen Volkswagen aus Wolfsburg aus.
Das Batmobil «Tumbler» aus «The Dark Knight»
Regisseur Christopher Nolan wollte für Batman ein Fahrzeug, das wie ein Panzer wirkt. Der «Tumbler» ist eine radikale Mischung aus einem Lamborghini und einem Militärfahrzeug.

Im Gegensatz zu vielen anderen Filmautos war dieser Prototyp tatsächlich voll fahrtüchtig. Ein gewaltiger 5.7-Liter-V8-Motor trieb das tonnenschwere Gefährt auf beachtliche Geschwindigkeiten an.
Die breiten Hinterreifen stammten ursprünglich von grossen Sumpf-Trucks aus den USA. Das funktionale Design setzte neue Massstäbe für die technische Umsetzung von Superhelden-Autos.







