Ernsthafte Warnsignale, dass Ihr Baby nicht richtig atmet

    Alexander Dreyer
    Alexander Dreyer

    Unsere kleinen sind unsere grössten Schätze. Deshalb sind wir besorgt, wenn Sie anders atmen als üblich. Wir sagen Ihnen, was normal ist, und was nicht.

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    Babys atmen anders als Erwachsene. Doch wie genau sollte ein Baby eigentlich atmen? - depositphotos

    Schon einmal bemerkt, wie schnell Ihr Baby atmet? Es ist kein Geheimnis, dass Neugeborene einen anderen Atemrhythmus haben als Erwachsene.

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    Babys haben einen komplett anderen Atemrhythmus als wir es haben. Wir erklären Ihnen wie dies funktioniert. - depositphotos

    Mit einer beeindruckenden Rate von etwa 40 Atemzügen pro Minute im Wachzustand und 20 bis 40 während des Schlafes, sind sie wahre Meister der Lungenarbeit.

    Doch was passiert, wenn dieses Muster unterbrochen wird? Was bedeutet es für die Gesundheit Ihres Babys? Lassen Sie uns tiefer in diese Thematik eintauchen.

    Auf den Rhythmus kommt es an

    Ihr Baby mag ab und zu eine kleine Pause beim Atmen einlegen – weniger als zehn Sekunden -, bevor es wieder loslegt. Dieses Phänomen nennt man periodisches Atmen und ist völlig normal.

    Doch Vorsicht! Änderungen in diesem Rhythmus könnten auf ernsthafte Probleme hinweisen.

    Vom Einsatz zusätzlicher Muskeln über Verfärbungen bis hin zu unregelmässigen Atempausen – all dies könnte bedeuten, dass Ihr Kind mit sogenannter respiratorischer Not kämpft und sofortige medizinische Hilfe benötigt.

    Erkennen Sie die Warnsignale

    Neben dem offensichtlichen Symptom eines schnellen oder unregelmässigen Atems gibt es noch andere Anzeichen für mögliche Probleme. Ein rascher Herzschlag von mehr als 60 Schlägen pro Minute ist ein solches Warnsignal.

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    Während des Schlafens haben Babys eine Rate von 20 bis 40 Atemschlägen pro Minute. Wahnsinn. - depositphotos

    Auch wenn Ihr Baby aufgrund von Überhitzung oder Weinen schnell atmet, sollte sich die Rate normalisieren, sobald es sich beruhigt hat.

    Ein weiteres Alarmsignal sind flatternde Nasenflügel. Wenn Ihr Baby Schwierigkeiten hat, genug Luft zu bekommen, weiten sich die Nasenlöcher bei jedem Einatmen.

    Von grunzenden Babys und blauen Lippen

    Auch das sogenannte Einschnappen kann ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Kind nicht genug Luft bekommt. Dabei zieht das Baby den Brustkorb an den Rippen, unter dem Brustbein oder über den Schlüsselbeinen nach innen.

    Hören Sie Ihr Baby grunzen? Dieser Laut entsteht oft dann, wenn ein Säugling Schwierigkeiten beim Atmen hat und versucht so viel Sauerstoff wie möglich in der Lunge zu behalten. Ähnliche Geräusche können auch beim Ausatmen auftreten – sie klingen eher wie Seufzer oder Stöhnen.

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    Achten Sie darauf, ob Ihr Baby "grunzt". Dies könnte ein Indikator für Probleme der Lunge sein. - depositphotos

    Eine weitere rote Flagge ist eine Blaufärbung des Körpers (Zyanose). Diese kann darauf hindeuten, dass Ihrem Kind Sauerstoff fehlt – häufig tritt dieses Phänomen bei Herzfehlern sowie Atemproblemen auf.

    Nicht nur Atemnot: Andere Symptome beachten!

    Schliesslich sollten Sie auch auf Hustenanfälle achten. Zwar kann gelegentliches Husten oder Würgen auftreten, wenn Ihr Baby zu schnell trinkt.

    Doch anhaltender Husten oder ständiges Würgen können auf ein Atemproblem oder eine Verdauungsstörung hindeuten.

    Bei Anzeichen von Atemproblemen sollten Sie sofort den Arzt Ihres Babys konsultieren. Besser einmal zu viel gefragt als einmal zu wenig.

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