Warum Sie Ihrem Hund niemals Sprudelwasser geben sollten

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Wasser oder andere Getränke mit prickelndem Sprudel sind beliebt. Ihrem Hund sollten Sie diese Erfrischung allerdings nicht anbieten.

    Hund bekommt Wasser aus Flasche
    Sprudelwasser ist bei Menschen beliebt, sollte Hunden aber nicht gegeben werden. - Depositphotos

    Ihrem Hund einen Schluck von Ihrem sprudelnden Wasser anzubieten, mag verlockend klingen. Schliesslich geniessen auch wir selbst das Gefühl von Kohlensäure im Mund.

    Generell sollten Sie Ihrem Vierbeiner jedoch keine kohlensäurehaltigen Getränke anbieten.

    Ist sprudelndes Wasser eine Gefahr für Hunde?

    Sprudelwasser ohne Zucker oder Aromastoffe ist zwar in kleinen Mengen unbedenklich für Ihren Hund. Unangenehme Nebenwirkungen sind aber nicht ausgeschlossen.

    Hund bekommt Wasser
    Ein Schlückchen Wasser mit Kohlensäure ist zwar nicht gefährlich für den Hund, doch stilles Wasser sollte immer die erste Wahl sein. - Depositphotos

    Trinkt Ihr Hund mehr als nur ein paar Schlucke, könnte die Kohlensäure auf den Magen schlagen und Unwohlsein hervorrufen. Darüber hinaus gibt es keinen gesundheitlichen Nutzen für den Hund beim Konsum von Sprudelwasser.

    Zudem verursacht die Kohlensäure manchmal ein unangenehmes Gefühl in der Nase ‒ und das mögen viele Tiere nicht.

    Auf diese Inhaltsstoffe sollten Sie achten

    Neben der Kohlensäure sind oft auch andere Zusatzstoffe in Sprudelwasser enthalten, die Ihrem Hund schaden können. Dazu gehören künstliche Süssungsmittel wie Xylitol, das den Blutzuckerspiegel Ihres Hundes senken kann.

    Einige Getränke enthalten auch Koffein, welches bei Hunden Krampfanfälle, hohen Blutdruck oder einen erhöhten Herzschlag verursachen kann. Auch künstliche Aroma- und Farbstoffe sind problematisch.

    So haben Studien gezeigt, dass bestimmte Farbstoffe Schäden bei Tieren verursachen und mit einer erhöhten Krebsrate in Verbindung gebracht werden.

    Weitere negative Effekte von Sprudelwasser

    Neben den bereits genannten Inhaltsstoffen gibt es noch weitere Gründe, die dagegen sprechen, dem Hund Wasser mit Kohlensäure zu geben. Der Natriumgehalt vieler Mineral- und Sprudelwasser ist hoch.

    Hund trink Wasser
    Leitungswasser in Trinkwasserqualität ist das Getränk der Wahl für Hunde. - Depositphotos

    Für den Hundekörper ist das nicht ganz unproblematisch: Es kann zu Dehydrierung oder gar Krampfanfällen kommen.

    Weitere mögliche Folgen bei einem zu hohen Natriumgehalt sind Zittern und Erbrechen.

    Frisches Wasser bleibt ungeschlagen

    Trotz aller Versuchungen sollten Sie stets darauf achten, dass Ihr Hund ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung hat. Denn nichts hält Ihren Vierbeiner besser hydratisiert als das gute alte Leitungswasser.

    Wenn Sie Ihrem Hund geschmackliche Abwechslung bieten möchten, gibt es gesunde Alternativen: Knochenbrühe ist ein nahrhafter Zusatz zur Ernährung Ihres Hundes und kann die Hydratation unterstützen.

    Ebenso sorgen Eiswürfel oder Obststücke im Wasser für zusätzlichen Genuss – achten Sie hier aber auf eine gute Balance.

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