Acht Männer und eine Frau wollen den Kanton Luzern regieren

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    Luzern,

    Um die fünf Sitze im Luzerner Regierungsrat buhlen neun Kandidaten.

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    Das Unternehmen musste Mitte 2020 rund 1000 Mitarbeitende entlassen. - Keystone

    SP, Grüne und GLP wollen die rein bürgerliche Regierung aufbrechen - und auch ein weiterer Parteiloser ist dabei. Die Anmeldefrist für die Wahlen vom 31. März ist am Montagmittag abgelaufen.

    Bei den Kandidierenden handelt es sich um vier Bisherige und fünf Neue, darunter ist eine Frau, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Während die Bewerbungen von acht Personen bereits bekannt waren, befindet sich auf der Liste auch ein neuer Name: Rudolf Schweizer.

    Der Carrosseriespengler aus Luzern steigt für die Partei «Parteilose Schweizer» (PS) ins Rennen. Gemäss Parteiprogramm setzt sich die PS für transparente Politik ein. Der 56-Jährige hatte 2015 schon für den Ständerat und 2016 für den Stadtrat kandidiert.

    Ihre Sitze verteidigen wollen Paul Winiker (SVP), Guido Graf und Reto Wyss (beide CVP) und Marcel Schwerzmann (parteilos). Die Vertretung der FDP in der Kantonsregierung sicherstellen soll Fabian Peter, der auf den zurücktretenden Robert Küng folgen will. Neu für den Regierungsrat kandidieren auch Jörg Meyer (SP), Roland Fischer (GLP) und Korintha Bärtsch (Grüne) als einzige Frau.

    Die neun Kandidaten figurieren auf 28 verschiedenen Listen. Auf 15 und damit am meisten Listen aufgeführt ist Fabian Peter. Es folgen Graf und Winiker (13), Wyss (12), Bärtsch (11), Meyer (10), Fischer (7) und Schwerzmann (4). Nur eine Liste hat Rudolf Schweizer.

    Auf einer «Konkordanz-Liste» wird Schwerzmann durch Meyer ersetzt, das übrige Parteienverhältnis bleibt bestehen. Gleiches gilt für die Liste «Regierungsrat mit Frau», hier nimmt Bärtsch den Platz des Finanzdirektors ein. Einen «Richtungswechsel im Regierungsrat» strebt schliesslich die gleichnamige Liste an, auf der neben den Amtierenden Wyss und Winiker Peter, Bärtsch und Meyer stehen.

    803 Kandidierende für Kantonsrat

    Um die 120 Sitze im Kantonsparlament bewerben sich nach provisorischen Angaben der Staatskanzlei in den sechs Wahlkreisen 803 Personen auf 61 Listen. Dies sind 172 mehr als vor vier Jahren (631). Die Listen sind noch nicht bereinigt.

    Die Namen der Kandidierenden auf den Kantonsratslisten werden voraussichtlich an diesem Freitag publiziert. Gewählt wird im Proporzverfahren. Aktuell sind sechs Parteien im Parlament vertreten: CVP (38 Sitze), SVP (29), FDP (25), SP (16), Grüne (7) und GLP (5).

    Die Gesamterneuerungswahlen finden am 31. März statt.

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