Sammelaktion für spielsüchtigen Pfarrer brachte 16'000 Franken ein

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Küssnacht,

Eine Sammelaktion für den spielsüchtigen ehemaligen katholischen Pfarrer von Küssnacht hat über 16'000 Franken eingebracht.

Gestapelter Haufen von 10er, 20er und 50er Banknoten halb im Schatten - Keystone
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Die Sammelaktion war am 27. Juni gestartet worden und endete am Freitag. Vor allem zu Beginn gingen viele Spenden ein. So waren in den ersten zwei Wochen rund 15'000 Franken zugesagt worden. Total unterstützten 63 Personen das Crowdfunding.

Die Spendenaktion wurde damit begründet, dass der Pfarrer der Kirchgemeinde in den letzten 20 Jahren viele schöne Momente gegeben habe. Jetzt sei es an der Zeit, ihm etwas zurückzugeben und ihm einen Neustart zu ermöglichen.

Im Juni war bekannt geworden, dass der Pfarrer von Küssnacht nicht mehr im Amt sei, dies weil er sich wegen seiner Spielsucht hoch verschuldet habe. Die römisch-katholische Kirchgemeinde teilte Mitte Juli mit, dass der Pfarrer von 2011 bis 2018 über 2,6 Millionen Franken von 84 Personen ausgeliehen habe. 40 Gläubiger erhielten ihr Geld im Gesamtbetrag von 1,2 Millionen zurück.

Gegen den Mann hat die Staatsanwaltschaft Schwyz eine Strafuntersuchung eingeleitet. Zu deren Inhalt äussert sie sich wegen des laufenden Verfahrens nicht.

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