Zürcher Stadtrat sieht keinen Handlungsbedarf bei Zweitwohnungen

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    Zürich,

    Der Stadtrat der Stadt Zürich will keine Regulierung der Zweitwohnungen in der Stadt Zürich, die Entwicklung soll aber beobachtet werden.

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    Eine Fassade eines Wohnblocks. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Zürcher Stadtrat veröffentlicht einen Bericht zum Thema Zweitwohnungen.
    • Sie zeigt, dass in der Stadt Zürich vor allem im Zentrum Zweitwohnungen stehen.
    • Von einer Regulierung sieht der Stadtrat indes ab.

    Im November 2016 hatte der Gemeinderat einen Antrag der Regierung auf Abschreibung einer Motion zum Thema Zweitwohnungen zurückgewiesen und vom Stadtrat einen ausführlichen Bericht gefordert. Dabei geht es um grundsätzliche Fragen, etwa ob mit einer verstärkten Regulierung der Anteil von Zweitwohnungen reduziert werden könnte.

    Zentrale Gebiet stärker betroffen

    Der Stadtrat hat nun in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Fahrländer Partner eine umfangreiche Dokumentation erstellt. Diese zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Quartieren. So sind zentral gelegene Gebiete wesentlich stärker betroffen, etwa das Hochschulquartier mit einem Anteil an Zweitwohnungen von über 20 Prozent. Eine Regulierung will der Stadtrat zwar nicht, möchte aber die Entwicklung in den Quartieren beobachten.

    Airbnb spielt nur kleine Rolle

    Das Thema Airbnb und ähnliche Angebote spielen nur eine marginale Rolle. Es erscheine wenig wahrscheinlich, dass Airbnb-Vermietungen aktuell messbare Effekte auf die Zürcher Mietpreise haben, heisst es in der Mitteilung.

    Kommunale Tourismusabgabe?

    Der Stadtrat will zudem mit dem Kanton abklären, ob eine gesetzliche Grundlage für eine flächendeckende Abgabe auf Zweitwohnungen und eine kommunale Tourismusabgabe ins Auge gefasst werden soll.

    Für die nächsten Jahre sei aufgrund der Nachfrage mit einem steigenden Angebot von bewirtschafteten Appartements zu rechnen. Allerdings sei fraglich, ob damit der prozentuale Anteil zunehme, da auch der Gesamtwohnungsbestand wachse.

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