Letzte Sanierungsetappe für den Hof zu Wil
Die über Jahrzehnte dauernde und umfassende Sanierung des Hofs zu Wil steht mit der dritten Renovationsetappe vor dem Abschluss.

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Ziel dieser Etappe ist es, mit vielschichtigen und differenzierten Eingriffen an der Lesbarkeit und Gesamterscheinung des Hofs zu arbeiten. Das Vorprojekt ist nun ausgearbeitet.
Der Schwerpunkt der Bauarbeiten in der dritten Bauetappe liegt im 2. und 3. Obergeschoss sowie im Dachstock des Hofs. Zudem steht das Haus «Roter Gatter» vor einer Gesamt-Renovation. Dazu sind vielschichtige und von Raum zu Raum differenzierte Strategien notwendig. Diese wurden vom Architekten Thomas K. Keller in St. Gallen ausgearbeitet.
Das Nutzungskonzept sieht im 2. Obergeschoss den Schwerpunkt Arbeiten vor. Im 3. Obergeschoss sollen Museumsräumlichkeiten eingerichtet werden. Auch das Dachgeschoss soll der Geschichtsvermittlung dienen. Im Haus «Roter Gatter» liegt der Schwerpunkt beim Thema Wohnen mit eventuell partiell touristischer Nutzung. Die Dienerschaftskapelle soll als spezieller, multifunktional sowie sakral nutzbarer Raum das Angebot im Hof ergänzen.
Bessere Zugänglichkeit aller Geschosse
Damit der Hof als Ort der Zusammenkunft von Menschen bei unterschiedlichen Anlässen gastronomisch und logistisch gut bedient werden kann, ist im Haus Toggenburg ein neues Treppenhaus geplant. Zudem soll die barocke Treppenanlage im Hof wieder klarer als Haupterschliessung erkennbar werden. Die baulichen Massnahmen der Renovation werden hohen denkmalpflegerischen und restauratorischen Ansprüchen genügen.
Die dritte Bauetappe wird gemäss der ersten Kostenschätzung rund 24 Millionen Franken kosten. Die Stiftung Hof zu Wil beantragt, dass sich die Stadt Wil mit 9,3 Millionen Franken und der Kanton St.Gallen mit 5,4 Millionen Franken an den Kosten beteiligen. Die verbleibenden 9,3 Millionen Franken soll die Stiftung selbst tragen. Mit den Bauarbeiten wird nach jetzigem Planungsstand im Jahr 2021 begonnen.






