Gemeinsam für den Schutz von Mehlschwalben

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    Der Vogelschutz Kreuzlingen und Umgebung konnte mit Hilfe der Technischen Betriebe und des Werkhofes Kreuzlingen einen Piloteinsatz zum Schutz der Mehlschwalben durchführen.

    Stadt Kreuzlingen; anbringen eines Kotbrett
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    Mehlschwalben sind eine gefährdete und daher besonders geschützte Vogelart, Nester einfach zu entfernen ist gemäss Jagdgesetz verboten. Trotzdem stören sich viele Hausbesitzer über den Kot, den die Mehlschwalben an der Fassade und am Boden hinterlassen.

    Die Frage ist, wie sich ein Weg für ein gutes Miteinander zwischen Mehlschwalbe und Mensch finden lässt. Mit einem Pilotprojekt des Vogelschutzes Kreuzlingen und Umgebung konnte mit Hilfe der Technischen Betriebe und des Werkhofes Kreuzlingen umgesetzt werden. In schwindelerregender Höhe wurden an einer privaten und einer städtischen Liegenschaft Mehlschwalbennester mit zusätzlichen Kotbrettern montiert. Dies war nur mit Einsatz einer Hebebühne möglich, die den schwierigen Zugang unter die Dächer der Liegenschaften erlaubt. Mit viel Geschick brachte das Team aus Werkhofmitarbeitern und Vogelschützern die Nester und Kotbretter für die Mehlschwalben an, die in den nächsten Wochen ihre Nistplätze beziehen.

    Durch diese gute Zusammenarbeit wird auch weiterhin in Kreuzlingen der Schutz der Mehlschwalben umgesetzt werden können, sofern die Hauseigentümer Hand bieten. Finanziell werden die Massnahmen vom Kanton unterstützt.

    -Mitteilung der Stadt Kreuzlingen

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