FDP und SP sind für neue Fallführungs-Software

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Der Kredit für eine neue Fallführungssoftware im Sozialbereich entzweit das bürgerliche Lager in der Stadt Bern.

Symbolbild - Keystone
Symbolbild - Keystone - Community

Das Wichtigste in Kürze

  • Nau.ch zeigt Ihnen, was hyperlokal geschieht.
  • Schreiben auch Sie einen Beitrag!

Die FDP empfiehlt die Vorlage zur Annahme, die SVP hat die Nein-Parole beschlossen. Das letzte Wort hat das Volk am 23. September.

Die Stadt Bern will gemeinsam mit der Stadt Zürich und dem Kanton Basel-Stadt ein neues Fallführungssystem entwickeln. Bei der Abstimmung in Bern geht es um einen Investitionskredit von 14,9 Millionen Franken sowie einen Verpflichtungskredit von 4 Millionen für die Betriebsfolgekosten.

Die FDP stellt sich hinter die Vorlage. Die Ja-Parole fasste sie am Montagabend mit 31 Ja- gegen 3 Nein-Stimmen bei 6 Enthaltungen, wie die Partei am Dienstag mitteilte.

Anders sieht es die SVP, wie Präsident Thomas Fuchs auf Anfrage erklärte: Die Partei hat einstimmig die Nein-Parole ausgegeben. Die Beschaffung der Software namens citysoftnet käme zu teuer, ausserdem liessen die Ausführungen des Gemeinderats Fragen offen.

Deutlich Ja sagten neulich die Delegierten der SP. Einige andere Parteien haben ihre Parole noch nicht gefasst. In der Parlamentsdebatte vom Juni gab es kaum Kritik an der Vorlage; Misstrauen äusserte damals einzig die freie Fraktion (Alternative Linke, GPB-DA, PdA).

Für Aufsehen sorgte aber vor kurzem ein Artikel im «Bund», wonach die bisherige Betreiberfirma des Systems eine Standardlösung für bloss sechs Millionen Franken angeboten haben soll.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

sdf
329 Interaktionen
Über ein Jahr
Egerkinger Komitee
704 Interaktionen
Aufruf zu Hass?

MEHR AUS STADT BERN

yb
3 Interaktionen
Wie angekündigt
YB FCB
2 Interaktionen
Heusler wollte ihn
Kanton Bern
Anne Speiser
2 Interaktionen
Bald höchste Bernerin