Bank Linth steigert Gewinn trotz zurückhaltendem Umfeld

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    Die Ostschweizer Regionalbank Linth hat den Reingewinn im ersten Halbjahr um knapp 13 Prozent auf 12,2 Millionen Franken gesteigert, obwohl das Marktumfeld von Zurückhaltung geprägt war.

    Bank Linth Gebäude mit grauer Fassade und roten Rollläden - Keystone
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    Erfreulich sei der Zuwachs von Nettoneugeld in der Höhe von 108,7 Millionen Franken, teilte die Bank Linth am Donnerstag mit. Weil letztes Jahr ein grosser institutioneller Kunde abgesprungen war, blieben die verwalteten Kundenvermögen mit 7,0 Milliarden Franken trotzdem konstant.

    Die Ergebnisse der einzelnen Ertragspfeiler spiegelten das anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld. Im Zinsgeschäft erwirtschaftete die Bank 33,5 Millionen Franken, was einem Wachstum gegenüber der Vorjahresperiode von 4,2 Prozent entspricht. Der Rückgang im Zins- und Diskontertrag von 1,2 Millionen Franken wurde durch den abnehmenden Zinsaufwand von 2,9 Millionen Franken mehr als kompensiert, wie es im Communiqué heisst.

    Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte um lediglich 2,4 Prozent auf 9,9 Millionen Franken zu. In der Vorjahresperiode hatte das Wachstum noch 11 Prozent betragen. Der Erfolg im Handelsgeschäft wuchs dank hoher Devisentransaktionen um 7,2 Prozent auf 3,4 Millionen Franken.

    Insgesamt stieg der Geschäftsertrag des zur Liechtensteinischen Landesbank Gruppe gehörenden Instituts um 2,4 Prozent auf 47,8 Millionen Franken.

    Kosten gesunken

    Der Geschäftsaufwand ging um 2,6 Prozent auf 29.8 Millionen Franken zurück. Hier machten sich laut der Bank die tieferen Sachkosten in der Höhe von 13,4 Millionen Franken bemerkbar. Diese lagen um 5,3 Prozent tiefer, weil die Bank im Vorjahr den Hauptsitz in Uznach umgebaut und das Gebäude in Rapperswil saniert hatte.

    Der Personalaufwand von 16 Millionen Franken war mit einem Rückgang von 0,3 Prozent praktisch unverändert.

    -Mitteilung der SDA (mba)

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