So erkennen Sie Gebärmutterhalskrebs frühzeitig

    Paula Lupo
    Paula Lupo

    Gebärmutterhalskrebs ist meist eine sehr aggressive Form von Krebs. Die grösste Heilungschance besteht, wenn er frühzeitig erkannt wird.

    gynäkologische untersuchung
    Regelmässige Kontrollen beim Frauenarzt können dabei helfen, eine Gebärmutterhalserkrankung frühzeitig zu erkennen. - Unsplash

    Der Pap-Test und die Impfstoffe gegen das humane Papillomavirus haben die Sterblichkeitsrate von Gebärmutterhalskrebs erheblich gesenkt. Trotzdem bleibt diese Krankheit eine ernstzunehmende Bedrohung.

    Wie Sie sich davor schützen können und welche Symptome Sie alarmieren sollten, erfahren Sie hier.

    Die Signale des Körpers

    Grundsätzlich sind ungewöhnliche Blutungen eines der Hauptanzeichen für Gebärmutterhalskrebs. Dazu gehören auch Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr und zwischen den Menstruationszyklen.

    Sollten Sie solche Symptome bemerken, empfiehlt sich ein sofortiger Arztbesuch. Weitere Anzeichen sind unter anderem Bauchschmerzen, ein aufgeblähtes Gefühl, Schwierigkeiten beim Essen oder ein schnelles Sättigungsgefühl.

    Der Weg zur Diagnose: Was erwartet mich?

    Der erste Schritt zur Diagnose von Gebärmutterhalskrebs ist ein Pap-Abstrich. Dieser Test dient dazu festzustellen, ob eine genauere Untersuchung des Gebärmutterhalses und eventuell eine Biopsie notwendig sind.

    Die endgültige Diagnose erfolgt durch die Biopsie – also die Entnahme eines Gewebestücks.

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    Mit guter Prävention und regelmässiger Kontrolle können Sie gesund durchs Leben gehen. - Unsplash

    Besonders gefährdet für Gebärmutterhalskrebs sind Raucherinnen, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und Personen mit einer Hochrisiko-HPV-Vorgeschichte. Aber auch eine hochgradige Dysplasie oder das Praktizieren ungeschützten Geschlechtsverkehrs kann ein Risiko sein.

    Der wirksamste Schutz vor Gebärmutterhalskrebs ist der HPV-Impfstoff. Dieser wird bei Mädchen und Jungen oftmals von der Krankenversicherung übernommen.

    Allerdings gibt es hierfür meist eine Altersgrenze. Doch auch wenn Sie älter sind, können Sie sich impfen lassen, solange Sie bereit sind mehr zu bezahlen.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Behandlung hängt vom Stadium des Krebses ab. Bei Frühstadien kann bereits eine Konisation oder Hysterektomie erfolgreich sein, während ein weiter fortgeschrittener Krebs eine Chemo- und Strahlentherapie erfordert.

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    Bei Gebärmutterhalskrebs muss meist eine Chemotherapie durchgeführt werden. - Pexels

    Die beste Vorsorge ist und bleibt jedoch die regelmässige Kontrolle beim Frauenarzt und eine gesunde Lebensweise. Der Schutz vor HPV durch eine Impfung und Safer Sex können die Sicherheit ebenfalls erhöhen.

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